Alle Spielbanken in Niedersachsen und Umgebung

Auf dieser Seite findet ihr die vollständige Liste aller Spielbanken in Niedersachsen sowie grenznaher Alternativen. Ich habe hier für euch alle relevanten Daten und interessanten Fakten zu den niedersächsischen Casinos zusammengetragen – mehr Details zu einzelnen Standorten findet ihr in den hier verlinkten Casino-Reviews.

Die Spielbanken in Niedersachsen und grenznahe Casinos im Überblick
Hier klicken, um die Karte zu erkunden!

Dank seiner vielen Kurorte und Industriezentren hat Niedersachsen eine besonders große Anzahl Casinos. Mit insgesamt 9 Spielstätten ist das Bundesland im deutschlandweiten Vergleich sehr breit aufgestellt.

Besonderheiten der Niedersachsen-Casinos

Neben den beliebten Spielautomaten bieten fast alle Standorte auch das große Spiel bestehend aus Roulette und Blackjack. Da Glücksspiel aber Ländersache ist, gibt es auch in Niedersachsen einige Besonderheiten, die man in anderen Bundesländern so nicht findet.

Der Niedersachsen-Jackpot

Terminals mit dem Spielautomaten für den Nidersachsen-JackpotEines der Highlights der niedersächsischen Spielbanken ist der Niedersachsen-Jackpot. Dieser hat in der Vergangenheit bereits mehrfach durch seine enormen Gewinnausschüttungen Schlagzeilen gemacht. Seit 2007 wurde dieser Jackpot bereits über 40x geknackt, wobei sich die gesamte Ausschüttungssumme auf mehr als 26 Mio. Euro beziffert. Im Durchschnitt war das pro Gewinn rund 650.000€, der Höchstgewinn von 1.325.036€ wurde am 1.08.2016 in der Spielbank Osnabrück ausbezahlt. Insgesamt stehen in allen niedersächsischen Casinos 57 untereinander vernetzte Geräte. Pro Dreh kann man an diesen Spielen 0,50€ bis 2,50€ einsetzen.

Die Player Card für einfachere Ein- und Auszahlungen an Spielautomaten

Auch Niedersachsens Spielbanken haben ein System etabliert, welches die Einzahlungen und Gewinnausschüttungen an Spielautomaten vereinfacht. An der Kasse kann man für ein Pfand von 2€ eine Players Card erhalten. Diese kann man anonym mit einem beliebigen Betrag aufladen, mit welchen man ganz ohne Bargeld direkt an Automaten spielen kann. Wenn man einen Automaten verlässt, wird automatisch der Gewinne bzw. das verbleibende Guthaben auf die Karte zurückgebucht und es kann gleich am nächsten Slot weitergehen. An der Kasse kann das Guthaben der Karte ausgezahlt werden und dort bekommt man natürlich auch das Pfand zurück.

Umfangreiches Angebot an Roulette-Permanenzen

Die Online Permanenzen aller Roulette Tische in Niedersachsen der letzten 3 MonateSystemspieler schwören auf Permanenzen und alle Spielbanken Niedersachsens bieten diesen Spielern einen außergewöhnlichen Service an. Hier gibt es ein umfangreiches Archiv, in dem man sämtliche Spielergebnisse jedes einzelnen Tisches der letzten 3 Monaten nachvollziehen kann. Dazu gibt es noch den Service der Live-Permanenzen – man sieht also auch alle Spielergebnisse in Echtzeit. Diesen Service findet ihr auf der jeweiligen Casino-Webseite unter Spiele/Roulette. Klickt dort auf den Link der Online-Permanenzen..

Wissenswerte Fakten zu den Spielbanken Niedersachsens

Öffnungszeiten und Feiertage

Die Öffnungszeiten werden an jedem Standort individuell gestaltet. Die spielfreien Tage sind aber landesweit vorgeschrieben. Anders als in den meisten anderen Bundesländern betrifft dies nur 5 Tage im Jahr. Neben den offiziellen Feiertagen Karfreitag, Totensonntag, Heiligabend sowie dem ersten Weihnachtsfeiertag sind Niedersachsens Spielbanken am Volkstrauertag geschlossen.

Mindestalter und Eintritt

Wie in den meisten anderen Bundesländern gilt das Mindestalter von 18 Jahren. Einzig in Bayern und Baden-Württemberg muss man für das Spielen 21 Jahre alt sein. Der Eintritt ist mit 3€ pro Tag eher moderat, Stammkunden einer bestimmten Spielbank könnten sich überlegen, ob sie die Jahreskarte für 75€ kaufen. Allerdings sollte man dann schon im Durchschnitt alle zwei Wochen spielen, damit sich das Jahresticket rechnet. Leider gilt dieses Jahresticket nur für eine und nicht für alle Spielbanken Niedersachsens.

Die Geschichte der niedersächsischen Spielbanken

Die Geschichte der Spielbanken beginnt in Niedersachsen relativ spät. Anders als an geschichtsträchtigen Standorten wie Bad Homburg beginnt die Historie in Niedersachsen erst im Jahre 1973 mit der Verabschiedung des Spielbankengesetzes. In den folgenden Jahren wurden drei Konzessionen für jeweils zwei Standorte vergeben. Die zunächst privaten Betreiber bekamen die Erlaubnis für die Standorte Hittfeld und Bad Harzburg, Hannover und Bad Pyrmont sowie Bad Zwischenahn und Bad Bentheim. Kurz danach wurden weitere Spielbanken auf Borkum und Norderney eröffnet. 1987 wurde dann die Hannoversche Spielbanken GmbH gegründet, welche nach dem Konzessionsentzug der privaten Gesellschaft (siehe Abschnitt Spielbanken-Affäre) den Betrieb der Spielbanken in Hannover und Bad Pyrmont übernahm.

Das Logo der Casinos Austria Gruppe.
Die Casinos Austria Gruppe hat inzwischen die Spielbanken in Niedersachsen übernommen.

1989 wurde aufgrund der Spielbankenaffäre ein neues Spielbankengesetz im Landtag verabschiedet. Neue Konzessionen durften demnach nur an landeseigene Institutionen gehen, die nach und nach auslaufenden Konzessionen privater Betreiber wurden an die neue Hannoversche Spielbanken Gesellschaft mbH übertragen, die später in Spielbanken Niedersachsen GmbH (SNG) umbenannt wurde. In den folgenden Jahren wurde der Niedersachsen-Jackpot eingeführt sowie neue Standorte in Wolfsburg und Osnabrück eröffnet. 2004 wurde das Spielbankengesetz aber wieder abgeändert, um Privatisierungen zu ermöglichen. Die SNG wurde daraufhin von der Casino Austria International GmbH (CAI) mit Sitz in Wien übernommen.

Die Spielbankenaffären Niedersachsens

In der Geschichte der niedersächsischen Spielbanken gab es aber auch zwei Skandale, die groß durch die Medien gingen und auch weitreichende Konsequenzen für die Politik und den Spielbankbetrieb hatten.

Der private Betreiber der Spielbanken Hannover und Bad Pyrmont Marian Felsenstein sorgte 1988 für einen Skandal sondergleichen. Er bediente sich an den Einnahmen der Spielbank, um seiner eigenen Spielsucht zu frönen. Daraufhin wurden auch heimliche Spenden an den damaligen Innenminister Ernst Albrecht bekannt. Als Reaktion wurden alle Spielbanken Niedersachsens verstaatlicht.

Ein weiterer Skandal geht auf die Jahre 1993 bis 2000 zurück. Damals gab es in der Spielbank Hittfeld Betrug seitens einiger Casino-Mitarbeiter. Hier sollen Roulette-Kessel manipuliert, späte Einsätze zugelassen und überhöhte Gewinne ausbezahlt worden sein. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat das Verfahren aus Mangel an Beweisen eingestellt, trotzdem wurden insgesamt 13 Mitarbeiter suspendiert. Das Roulette-Spiel wurde daraufhin eingestellt.

Der Betreiber aller zehn Casinos in Niedersachsen

Spielbanken Niedersachsen GmbH
Das Logo der Spielbanken Niedersachsen GmbH, die die staatlichen Casinos betreibt.
Gründung 1987*
Adresse Karmarschstraße 37 – 39, 30159 Hannover
Website www.spielbanken-niedersachsen.de
Telefon ++49 (0) 511 / 16383 – 0
E-Mail info@spielbanken-niedersachsen.de
Leitung Max Rösle, Geschäftsführer
Mitarbeiter 430
Bruttospielertrag 52,5 Mio Euro (2015)
Aufsichtsbehörde: Niedersächsisches Finanzministerium
*gegründet unter dem Namen Hannoversche Spielbanken GmbH

Die Konzessionen für alle zehn Standorte liegen bei der Spielbanken Niedersachsen GmbH (SNG), welche eine 100%ige Tochter der Casinos Austria International GmbH (CAI) ist. Der Betrieb ist durch das Niedersächsische Spielbankengesetz und die Niedersächsische Spielordnung geregelt. Seit September 2009 beträgt die Abgabe des Bruttospielertrages (BSE) an den Landeshaushalt 50%. 80% des BSE wird mittlerweile allein an den Spielautomaten erzielt. An zehn verschiedenen Standorten sorgt die Spielbanken Niedersachsen GmbH für einen reibungslosen Ablauf in den Casinos. Vertreten ist das Unternehmen an den folgenden Stadorten: Bad Bentheim, Bad Harzburg, Bad Pyrmont, Bad Zwischenahn, Göttingen, Hannover, Norderney, Osnabrück, Seevetal und in Wolfsburg. Dementsprechend findet sich im Raum Niedersachsen stets ein passendes Casino in unmittelbarer Nähe, sodass man auch mal spontan sein Glück probieren kann.

Bereits seit 1987 verfügt die SNG über die Erlaubnis in Niedersachsen Spielbanken zu betreiben. Man kann also davon ausgehen, dass hier alles sehr seriös und fair abläuft. Im Jahre 2014 hat das Niedersächsische Finanzministerium die insgesamt zehn Konzessionen für das staatlich regulierte Glücksspiel sogar bis zum Jahr 2024 verlängert. Ein deutliches Zeichen, dass die hohe Qualität der Spielbanken in Niedersachsen durchaus geschätzt wird. Schließlich fließen jedes Jahr mehrere Millionen Euro an Abgaben in die Kasse der Landesregierung. Wir könne hier von einem attraktiven zweistelligen Millionenbetrag ausgehen. Zusätzlich spendet die SNG regelmäßig ebenfalls sehr viel Geld an mehrere soziale Projekte und fördert somit auch das Positive in der Gesellschaft. Auf der anderen Seite wird auch viel in die Spielbanken investiert. Modernisierungen und Neueröffnungen der einzelnen Casinos sind keine Seltenheit.

Aber natürlich profitieren die Gäste am meisten davon, dass es eine Vielzahl an verschiedenen Spielbanken in Niedersachen gibt. Immerhin hat man dort die Chance viel Geld gewinnen zu können. Bereits Ende 2016 gewann ein Rentner rund 1,3 Millionen Euro in der Spielbank Hannover. Hierbei hatte er sich an einem der insgesamt fünf Jackpot Slots gesetzt und einfach sein Glück versucht. Hohe Gewinnerwartungen hatte der ältere Herr aus Hannover keine. Um so großer war dann natürlich die Überraschung über den Mega-Jackpot.

Benachbarte Bundesländer mit Spielbanken