Spielbank Berlin sponsert ISTAF 2019

Die Spielbank Berlin ist erneut als Hauptsponsor des Berliner Leichtathletikevents ISTAF (Internationales Stadionfest Berlin) aufgetreten und hat damit ihr Engagement als Sportförderer des Hauptstadtsports ausgedehnt. Die ISTAF 2019 galt für die Athleten als Generalprobe für die in vier Wochen anstehende Weltmeisterschaft in Doha (Katar). Hier ein Überblick zum Geschehen.

Die Führungsriege der Spielbank Berlin im Olympiastadion.

Die Führungsriege der Spielbank Berlin verfolgte die ISTAF 2019 aus der Ehrenloge des Olympiastadions. (©Spielbank Berlin)

Sportförderung ist Ehrensache

Das Internationale Stadionfest Berlin zählt zu den ältesten Leichtathletikevents der Welt. Bei der diesjährigen 78. Ausgabe der Veranstaltung am 01. September waren nicht nur erneut über 50.000 Besucher im Berliner Olympiastadion zu Gast, sondern auch die Spielbank Berlin, die sich hier abermals als einer der Hauptförderer der ISTAF präsentierte. Wie die Spielbank betont habe die Unterstützung des Events eine „lange Tradition“ und genieße daher einen „hohen Stellenwert“ für das Unternehmen.

Folglich begrüßte Spielbank-Chef Gerhard Wilhelm niemand geringere als Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Außenminister Heiko Maas und Schauspieler Ulrich Matthes in der Ehrenloge des Stadions, von wo aus die Sponsoren die vielseitigen Wettkämpfe des Events mitverfolgten. Für Wilhelm ist das sportliche Engagement in der deutschen Hauptstadt Ehrensache, der Einsatz von Fördermitteln käme nicht nur den Menschen zugute, sondern trage auch zur sportlichen Kultur der Zukunft bei. Der Spielbank-Chef hierzu im Zitat:

“Die Spielbank Berlin ist einer der größten Förderer des Hauptstadtsports und versteht sich nicht nur als Partner unserer Stadt, sondern auch als Teil des sportlichen und kulturellen Geschehens in Berlin. Sport ist ein Aktionsfeld, in dem sich die Spielbank Berlin schon seit Ihrer Gründung bewegt. Wir fördern nachhaltig zahlreiche Vereine und sportliche Großveranstaltungen, da wir der Meinung sind, dass Sport und die Wirtschaft nicht nur das Potenzial haben, gemeinsam Benefits zu generieren, sondern vor allem auch zum Nutzen der Menschen Synergien zu schaffen, die ohne einander nicht möglich wären.”

Top-Athleten aus aller Welt

Mit Blick auf das kulturelle Engagement erklärte Wilhelm weiterführend die hohe Bedeutsamkeit der ISTAF sowohl für die Spielbank und Berlin als auch für die Welt des Leichtathletiksports. Das Event wurde erstmals 1921 ausgeführt und gilt seitdem als eine der beliebtesten Sportveranstaltungen Deutschlands. Mit durchschnittlich 50.000 Besuchern zählt ISTAF außerdem zu den beliebtesten Leichtathletikturnieren überhaupt. Erst im Frühjahr wurde das Event für seine „herausragenden Beiträge zur weltweiten Entwicklung der Leichtathletik“ mit der neuen IAAF World Athletics Heritage Plaque ausgezeichnet.

Obendrein gehört ISTAF zur sogenannten World Challenge. Hierbei handelt es sich um eine Serie von insgesamt 14 Turnieren der Leichtathletik, die als Bewährungsprobe für die Weltmeisterschaften gelten. Die WM findet in knapp vier Wochen in Doha, Katar, statt.

In diesem Sinne bietet ISTAF seinem Publikum jedes Jahr weltbekannte Sportler aus nächster Nähe. Eine extra eingerichtete Fan-Zone läuft dazu unter dem Motto „Stars zum Anfassen“. Fans können hier sowohl mit den Sportlern als auch mit dem berühmten Maskottchen „Berlino“ in Kontakt treten, Autogramme und Selfies inklusive. In diesem Jahr begaben sich zudem auch diverse Leichtathletik-Legenden für Fotoshootings unter die Fans, zugegen waren unter anderem die beiden mehrfachen Olympiasiegerinnen Astrid Kumbernuss (Kugelstoßen) und Heike Drechsler (Weitsprung).

Das breitgefächerte Angebot sorgt regelmäßig für eine positive Stimmung unter den Fans, was sich im Umkehrschluss auch positiv auf die Leistungen der Athleten auswirkt. Insgesamt wurden in der Geschichte der ISTAF schon zahlreiche Weltrekorde aufgestellt. In diesem Jahr war es Gesa Krause, die ihren eigenen 2016 aufgestellten Weltrekord im 3.000 Meter-Hindernislauf erneut übertreffen konnte.

Laut Spielbank-Chef Wilhelm sei es somit auch 2019 gelungen „Berlin zum globalen Leichtathletik-Hotspot zu machen“. Insbesondere lobte Wilhelm an dieser Stelle das treue und begeisterte Publikum der Veranstaltung: „Die Stimmung war überragend. Die Veranstaltung ist ein Aushängeschild für Berlin“, so das abschließende Kredo des Geschäftsführers.

Immer mehr Förderprojekte

Die bereits 1975 gegründete Spielbank Berlin hat ihren Hauptstandort am Potsdamer Platz. Seitjeher hat sich das Etablissement für den Ausbau und den Erhalt der städtischen Sportkultur eingesetzt. Neben ISTAF unterstützt die Spielbank außerdem den Handballverein Füchse Berlin sowie den Volleyballklub BR Volleys. Seit Mai läuft das Unternehmen auch Hand in Hand mit Elena Krawzow, die erfolgreiche Berliner Para-Schwimmerin wird von der Spielbank auf ihrem Weg zu den Paralympics 2020 in Tokio begleitet.

Doch nicht nur große Klubs und namhafte Sportler stehen bei der Spielbank auf der Agenda, sondern auch kleinere Vereine in Notsituationen. So flossen erst Anfang Juli 13.500 Euro an 14 Sportvereine aus Berlin Reinickendorf. Vorangetrieben wurde die Aktion von Beiratsmitglied und CDU-Politiker Frank Steffel.

Darüber hinaus engagiert sich die Spielbank auch im sozialen Bereich. Im Mai wurden satte 5.000 gegen homophobe Gewalt eingesetzt. Die Spende ging an die traditionsreiche Berliner Anti-Gewalt-Initiative MANEO. Initiiert wurde die Aktion von dem ehemaligen Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit, der sich 2001 auf einem Berliner Sonderparteitag selbst als homosexuell geoutet hatte und ebenfalls als Beiratsmitglied fungiert. In der Spielbank am Potsdamer Platz steht für derartige Aktionen eigens ein Fördertopf für sämtliche Beiratsmitglieder bereit. Ähnliche Förderprojekte dürfen somit auch in Zukunft erwartet werden.

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