13.500 Euro: Spielbank Berlin fördert 14 Sportvereine

Die Spielbank Berlin hat bekanntgegeben 14 Reinickendorfer Sportvereine mit einer Spende von insgesamt 13.500 Euro zu fördern. Vorangetrieben wurde die gemeinnützige Aktion von dem CDU-Politiker Frank Steffel, der als Beiratsmitglied für die Spielbank aktiv ist. Das bekannte Berliner Etablissement hat innerhalb der letzten Monate immer wieder als großzügiger Förderer von sich Reden gemacht. Hier ein Überblick zu den Entwicklungen.

Frank Steffel (CDU) überreicht einen Scheck der Spielbank Berlin.

Für den guten Zweck: Der Politiker Frank Steffel (r.) überreicht einen 1.000 Euro-Scheck an den VfB Hermsdorf. (©Spielbank Berlin)

Wichtige soziale Schaltstellen im Fokus

Mit einer Spende von satten 13.500 Euro aus dem hauseigenen „Fördertopf“ unterstützt die Spielbank Berlin 14 Sportvereine, unter anderem können sich der VfB Hermsdorf e. V., die Nord-Berliner Schützen-Gemeinschaft 1975 und die Saunafreunde Berlin Familiensportverein e. V., über einen Spendenscheck im Wert von jeweils 1.000 Euro freuen. Alle geförderten Verein sind im rund 264.000 Anwohner zählenden Berliner Bezirk Reinickendorf ansässig. Der Bezirk wird politisch von niemand geringerem als Frank Steffel (CDU) vertreten, der sich als Beiratsmitglied der Spielbank maßgeblich für die Förderaktion einsetzte. Der Politiker zu seinen Beweggründen im Wortlaut:

“Die ausgewählten Vereine – so unterschiedlich sie auch sein mögen – haben alle eine Gemeinsamkeit, denn sie erfüllen eine wichtige soziale Funktion hier in Reinickendorf. Ich bin hier im Bezirk aufgewachsen und heimisch und weiß daher, wie wichtig der Beitrag von Vereinen für unser aller Miteinander ist. Ich freue mich, dass ich mit der Spende diesen Institutionen in meinem Heimatbezirk ein wenig Unterstützung zukommen lassen kann.”

Vereine haben lange Tradition

Wie der 53-jährige CDU-Politiker weitführend erklärte sei der bereits 1899 gegründete VfB Hermsdorf einer der ältesten Sportvereine Berlins überhaupt und zähle mit rund 3.500 Mitgliedern zu den größten Traditionsvereinen der Hauptstadt. Angeboten wird hier sowohl Leistungssport als auch Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport. Außerdem spielen Trendsportarten wie zum Beispiel Parkour besonders unter jungen Menschen eine tragende Rolle. Dass die vielen Möglichkeiten sich körperlich zu betätigen und gleichzeitig die Gesundheit zu stärken auch zum sozialen Miteinander beitragen, steht für Steffel außer Frage.

Auch der Verein der Saunafreunde Berlin blickt inzwischen auf eine über 60 Jahre lange Geschichte zurück – der Verein sei in Berlin Reinickendorf ein „Synonym für familiäre und sportliche Aktivitäten alter Altersklassen“, zudem setze sich der Verein für den Erhalt der Natur ein und fördere eine tolerante Freikörperkultur. Über die Saunaaktivtäten hinaus biete der Verein außerdem ein breites Spektrum an Sportarten sowie die Betreuung von Kindern und Jugendlichen an. Zurzeit zählt der Verein über 800 Mitglieder, 200 davon sind Kinder. Die Scheck von 1.000 Euro soll in die Erneuerung eines Beach-Volleyballfelds fließen.

Der dritte im Bunde der genannten Vereine ist die Nord-Berliner Schützengemeinschaft, ebenfalls ein Traditionsverein mit einer inzwischen über 40 Jahre langen Geschichte. 235 Mitglieder aller Altersgruppen sind in dem Verein aktiv und betätigen sich dort in verschiedenen Sportarten. Außerdem steht natürlich der Erhalt des Berliner Schützenwesens im Fokus der Gemeinschaft. In diesem Sinne sollen von dem gespendeten Geld die Schießblenden des Vereins repariert werden.

Förderung des Hauptstadtsports

Dass die Spielbank Berlin bereits seit vielen Jahren regelmäßig etwaige Sport- und Kulturinitiativen der Bundeshauptstadt unterstützt, ist kein Geheimnis. Den Beiräten des Etablissements steht wie bereits angedeutet ein eigner „Fördertopf“ zur Verfügung, auf diesem Wege kommt es immer wieder zur Förderung verschiedenster gemeinnütziger und sozialer Projekte. Angesichts der jüngst erfolgten Spendenaktion äußerte sich auch Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der 1975 gegründeten Spielbank Berlin, zu der Bedeutsamkeit des Engagements. Im Wortlaut hieß es:

“Die Förderung des Hauptstadt-Sports ist der Spielbank Berlin seit ihrer Gründung ein wichtiges Anliegen. Unsere Stadt verfügt über eine hervorragende Vereinskultur, von dem die Menschen in vielerlei Hinsicht profitieren. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsvorsitzenden Frank Steffel auf Reinickendorfer Vorzeige-Vereine gefallen ist, die allesamt einen wichtigen Beitrag zum Vereinsleben im Berliner Nordwesten leisten.”

Mehrere Schecks binnen weniger Monate

Ganz im Sinne des Geschäftsführers Wilhelm wurden innerhalb der letzten Monate gleich mehrere Initiativen und Projekte durch die Spielbank Berlin gefördert, so wurde erst zu Jahresanfang eine insgesamt 25.000 Euro schwere Kampagne zur Rettung mehrerer lokaler Sportvereine, unter anderem der TSV Wittenau und TSV Spandau, ins Leben gerufen.

Erst Anfang Juni wurde zudem die sehbehinderte Rekordschwimmerin und 100 Meter Brust-Weltmeisterin (Paralympics 2012), Elena Krawzow, mit einem Scheck über 3.000 Euro unterstützt. Die Scheckübergabe an den Schwimmstar wurde entsprechend feierlich inszeniert.

Um ein Zeichen gegen homophobe Gewalt zu setzten, erhielt die homosexuelle Antigewalt-Initiative MANEO nur einen Monat zuvor ein Fördergeld über 5.000 Euro. Überreicht wurde der Scheck vom ehemaligen Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit (SPD), der ebenfalls homosexuell sowie ein Beiratsmitglied der Spielbank Berlin ist. Welche Projekte zukünftig von dem namhaften Etablissement gefördert werden, darf in diesem Sinne mit Spannung erwartet werden.

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