Spielbanken in Baden-Württemberg und deren Angebot um Überblick

Das südwestliche Bundesland Deutschland hat lediglich 3 Spielbanken, welche aber alle das Große Spiel und Poker anbieten. Auf dieser Seite erhaltet ihr alle wichtigen Informationen zu den besonderen Spielangeboten, den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie zum Betreiber der Spielbanken in Baden-Württemberg.

Die Testberichte der einzelnen Standorte sind in der folgenden Übersicht verlinkt.

Die Spielbanken in Baden-Württemberg und grenznahe Casinos im Überblick
Eine Karte der Spielbanken in Baden-Württemberg. Hier klicken, um die Karte zu erkunden!
Baden-Württemberg (3)
Die Spielbank in Stuttgart.
Stuttgart
3,8(487)
Slots, Großes Spiel, Poker
Die Spielbank in Baden-Baden.
Baden-Baden
4,8(321)
Slots, Großes Spiel, Poker
Die
Konstanz
4,3(255)
Slots, Großes Spiel, Poker

Trotz der vergleichsweise wenigen Spielbanken ist Baden-Württemberg vor allem wegen seiner traditionsreichen Spielbank in Baden-Baden bekannt. Das wohl schönste aller Casinos in Deutschland bietet das Glücksspiel auf allerhöchstem Niveau, welches auch eine entsprechende Kleiderordnung voraussetzt.

Besonderheiten der Casinos in Baden-Württemberg

Alle Baden-Württembergische Casinos bieten Spielautomaten, Roulette und Blackjack und in allen werden auch Pokerturniere veranstaltet. Besondere Spiele wie zum Beispiel das “Bavarian Texas Holdem” oder außergewöhnliche Nebenwetten gibt es aber nicht landesweit.

Zutritt erst ab 21 Jahren

Anders als in den meisten anderen Bundesländern ist in den Casinos Baden-Württembergs der Zutritt erst mit dem vollendeten 21. Lebensjahr möglich. Bayern hat eine ähnliche Regelung, dort können allerdings auch Personen mit 18 Jahren die Spielbanken besuchen, dürfen aber selbst nicht spielen. In Baden-Württemberg gibt es diese Ausnahme jedoch nicht.

Blazing 777 Blackjack Progressive Zusatzwette

Das Logo der besonderen Blackjack Variante Blazing 777 progressive, die im Casino Konstanz angeboten wird. Einzig das Casino Konstanz bietet etwas außer der Reihe. Beim Blackjack gibt es hier eine Zusatzwette für noch höhere Gewinne. Dazu muss eine der ersten Beiden Karten den Wert 7 haben. Die Ausschüttung erhöht sich jedoch, wenn beide bzw. sogar die ersten drei Karten Siebener sind. Zusätzlich gibt es noch den sogenannten Envy Bonus (zu Deutsch: Neid Bonus). Diesen bekommt man, wenn man auf die Zusatzwette gesetzt, aber ein anderer Spieler die 7er für eine Auszahlung ausgeteilt bekam.

Wissenswerte Fakten zu den Spielbanken

Öffnungszeiten und Feiertage

Alle Spielstätten dieses Bundeslandes haben die gleichen spielfreien Tage. Unterschiede bestehen allerdings in den Öffnungszeiten vor Feiertagen bzw. an Tagen nach Feiertagen. Während Baden-Baden und Konstanz ihre Öffnungszeiten verlängern, gibt es in Stuttgart keine solche abweichenden Regelungen.

Mindestalter und Eintritt

Das Mindestalter für den Zutritt zu den Spielbanken in Baden-Württemberg beträgt 21 Jahre. Damit ist das Bundesland neben Bayern das einzige mit dieser Einschränkung – alle anderen Bundesländer gestatten den Zutritt ab 18 Jahren. Die Sonderregelung Bayerns, welche den Zutritt ab 18 aber das Spiel erst ab 21 gestatten, gilt in Baden-Württemberg nicht. Bei jedem BW Casino ist auch ein Eintritt fällig. Dieser variiert aber je nach Standort und Casinospiel zwischen 1€ und 5€. Genaueres findet ihr in den Testberichten zu den jeweiligen Spielbanken.

Die Geschichte der Baden-Württembergischen Spielbanken

Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. Kg
Logo der Baden-Württembergischen Spielbanken.
Gründung 2003
Adresse Werderstr. 4, Villa Schott, 76530 Baden-Baden
Website www.bw-spielbanken.de
Telefon 07221/3024-0
E-Mail info@bw-casinos.de
Leitung Otto Wulferding
Mitarbeiter 598
Bruttospielertrag 90 Mio. Euro
Aufsichtsbehörde Ministerium des Landes Baden-Württemberg

Die Geschichte der Spielbanken in Baden-Württemberg beginnt mit der Bedeutung der Region als Ferien- und Erholungsgebiets und liest sich wie ein Rendezvous mit der Geschichte.

Mitte des 18. Jahrhunderts erlaubte der damalige Markgraf Ludwig Georg einigen Badewirten in Baden bei Rastatt (die Stadt wurde später zum Kurort Baden-Baden) das Veranstalten von Glücksspielen. Damals spielte man aber noch die Kartenspiele Whist, Ecarté oder Rouge et Noir. Baden-Baden erlangte gegen Ende des 18.Jhd eine deutlich größere Bedeutung als Kurort sowie als kulturelles und politisches Zentrum, was sowohl die Besucherzahlen als auch die Anzahl der Glücksspieler erhöhte. Das Glücksspiel selbst wurde dabei zu einem eigenen Besuchermagneten. Ab 1800 wurden Glücksspiele konzessioniert, reguliert und monopolisiert, um zum einen die Kontrolle darüber nicht zu verlieren und gleichzeitig mit daran zu verdienen. Schon damals wurde die Einnahmen dafür genutzt Bäder oder Straßen zu finanzieren.

Die erste Spielbank wurde 1812 eröffnet, das Glücksspiel fand bisher nur in Hotels oder im Promenadenhaus statt. 1824 zog diese in einen Seitenflügel des neuen Konversationshauses (das heutige Kurhaus). Ab 1838, als das Glücksspiel in Frankreich verboten wurde, florierte Baden-Baden als das zurzeit eleganteste Casino Europas. Später wurden sogar Pferderennen im benachbarten Iffezheim abgehalten. Mit dem Verbot des Glücksspiels im neuen Deutschen Reich endete die Geschichte 1872 für das Erste, bis sie 1933 mit der erneuten Vergabe von Konzessionen – diesmal im Dritten Reich – wieder kurzzeitig Fahrt aufnahm. Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs wurde die Konzessionsvergabe kurz ausgesetzt, bis sie nach dem Krieg 1950 wieder fortgeführt wurde. Die damals gegründete Spielbank Baden-Baden GmbH & Co. KG ist heute Teil der Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. Kg., welche seit 2003 alle drei Spielbanken des Bundeslandes betreibt.

Der aktuelle Betreiber aller 3 Casinos in Baden-Württemberg

Im Jahr 2003 wurden die drei einzelnen Casinos des Landes – Baden-Baden, Stuttgart und Konstanz – in einer Betreibergesellschaft vereint: der Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. Kg. Deren persönlich haftender Gesellschafter ist die Baden-Württembergische Spielbanken Managementgesellschaft mbH, welche wiederum eine 100%ige Tochtergesellschaft der landeseigenen Beteiligungsgesellschaft ist.

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