Glücksspiel-Wochenrückblick: Whistleblower, Wimbledon & Tätigkeitsbericht der GGL

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  • Ein dubioses Netzwerk aus Zypern soll rund 120 unlizenzierte Online Casinos in Deutschland leiten.
  • Alexander Zverev steht im Halbfinale von Wimbledon.
  • Die GGL hat ihren Tätigkeitsbericht 2025 inklusive Ausblick für 2026 veröffentlicht.
Eine Pinnwand mit Ermittlungsergebnissen, der Court in Wimbledon und eine Mappe mit der Aufschrift „Tätigkeitsbericht 2025“.

In unserem Wochenrückblick erfahrt ihr, was diese Woche in der Glücksspielbranche wichtig war. © OnlineCasinosDeutschland.com/ChatGPT

Whistleblower: Netzwerk aus Zypern leitet 120 unlizenzierte Online Casinos

Die Schilderungen mehrerer Whistleblower haben diese Woche für Aufregung in der deutschen Glücksspielbranche gesorgt. Alles fing mit Recherchen des Bayerischen Rundfunks und dem Investigativnetzwerk Investigate Europe an.

Sie stellten fest, dass ein auf Zypern ansässiges Glücksspielunternehmen seit Jahren Online Casinos in Deutschland anbietet – allerdings ohne die erforderliche Glücksspiellizenz. Es soll sich dabei um rund 120 Online Casinos handeln.

Im Zeitraum 2020 bis 2024 soll dieses Unternehmen dadurch mehr als 600 Millionen Euro eingenommen haben. Die Gelder sollen über ein riesiges Netzwerk aus Unternehmen, Zahlungsdienstleistern und technischen Dienstleistern abgewickelt werden. Whistleblower sollen den Journalisten die entsprechenden Dokumente zugespielt haben.

Auswertungen hätten außerdem ergeben, dass es allein im Mai 2026 acht Millionen Seitenaufrufe aus Deutschland gegeben habe. Da die Online Casinos in Deutschland allesamt unlizenziert sind, müssen sie als illegal eingestuft werden.

Solche Seiten sind vor allem für Menschen mit einer Spielsucht sehr gefährlich. Wenn sie sich bei legalen Casinos in Deutschland über OASIS sperren lassen, können sie in unlizenzierten Casinos trotzdem weiterspielen. Da sie keine deutsche Lizenz haben, sind sie auch nicht an das Sperrsystem angeschlossen. Wichtige Schutzmechanismen fehlen dort oft, sodass Betroffene noch tiefer in die Sucht rutschen.

Mehrere Whistleblower sollen außerdem von zweifelhaften Geschäftspraktiken berichten. VIP-Betreuer würden Spieler gezielt zum Weiterspielen animieren. Selbst wenn diese bereits von Schulden berichten oder eine Anfrage für eine Sperre gestellt haben, sollen sie weiter Bonusangebote erhalten oder sogar Werbung per SMS erhalten.

Das beschuldigte Unternehmen weist jegliche Vorwürfe zurück. Es erklärte, sich an geltende Gesetze zu halten.

Um auf der sicheren Seite zu sein und alle wichtigen Schutzmaßnahmen zu bekommen, solltet ihr nur in legalen Online Casinos spielen. Prüft vorab unbedingt, ob ein Anbieter eine Lizenz hat. Diese Informationen findet ihr auf der Whitelist der GGL.

Alexander Zverev steht im Halbfinale von Wimbledon

Der deutsche Tennisspieler Alexander Zverev (29) ist weiter auf Erfolgskurs. Nachdem er im Juni die French Open 2026 und damit den ersten Grand Slam seiner Karriere gewonnen hat, steht Zverev aktuell im Halbfinale von Wimbledon. Zum ersten Mal ist er bei dem Turnier über das Achtelfinale hinausgekommen und hat nun gute Chancen, ins Finale einzuziehen.

Viele Zuschauer und Experten bemerkten, dass Zverev ohne diese große Last auf den Schultern spielt, noch nie einen Grand Slam gewonnen zu haben. Zverev wirkt befreit und spielt deutlich mutiger als in den vergangenen Jahren. Das hat sich im bisherigen Turnier ausgezahlt.

Im Viertelfinale schlug Zverev Taylor Fritz (28), gegen den er bisher keine gute Bilanz hatte, mit 6:4, 6:4, 6:2. Dabei lieferte Zverev ein starkes Spiel ab und siegte souverän. Im Halbfinale trifft er am Freitagnachmittag auf den Publikumsliebling Arthur Fery (23).

Der Brite war vor Wimbledon die Nummer 114 der ATP-Weltrangliste. Die Briten feiern Fery und träumen vom ersten britischen Wimbledon-Sieg seit Andy Murray (2014 und 2016). Zverev dürfte das Publikum also gegen sich haben. Das Spiel beginnt am Freitagnachmittag um 14:30 Uhr.

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Im zweiten Halbfinale spielen Jannik Sinner (24) und Novak Djokovic (39) gegeneinander. Die Partie ist für 16:10 Uhr angesetzt. Das Finale findet am kommenden Sonntag, dem 12. Juli, statt.

Wimbledon ist eines der Highlights im Tennis-Kalender und bietet euch interessante Wettmöglichkeiten. Mit Jannik Sinner haben die Buchmacher einen klaren Favoriten, doch auch Zverev hat gute Chancen auf den Titel. Wenn ihr euch bei Interwetten registriert, erhaltet ihr derzeit als Neukunde einen Bonus von 100 % bis zu 100 €.

Hier findet ihr die Wettquoten für Wimbledon 2026 (Stand: 10.07.2026):

Halbfinale 1

  • Alexander Zverev: 1,15
  • Arthur Fery: 5,50

Halbfinale 2

  • Jannik Sinner: 1,22
  • Novak Djokovic: 4,20

Sieger

  • Jannik Sinner: 1,50
  • Alexander Zverev: 4,00
  • Novak Djokovic: 7,50
  • Arthur Fery: 30,00

Mein Schiff Flow: TUI eröffnet weiteres Merkur Casino Mare

Auf dem Mein Schiff Flow von TUI wird ein neues Schiffscasino eröffnet. Dieses wird von Merkur Casino Mare betrieben und ist somit das vierte Schiffscasino der Merkur Group.

Das Casino soll sich über zwei Schiffsbereiche erstrecken und mit einem modernen Ambiente punkten. Gäste können an 21 Spielautomaten spielen. Es gibt zudem zwei Live-Spieltische, an denen Black Jack und Poker gespielt werden können.

Auch auf den TUI-Schiffen Mein Schiff 1, Mein Schiff 2 und Mein Schiff 3 sind bereits Merkur Casinos in Betrieb.

TUI ist bei weitem nicht die einzige Reederei, die mit namhaften Casino-Betreibern zusammenarbeitet. Immer mehr Kreuzfahrtschiffe bieten ihren Gästen modern ausgestattete Casinos an. 2024 kündigte Crystal Cruises beispielsweise an, eine Kooperation mit dem Casino de Monte-Carlo eingegangen zu sein. Auf zwei Schiffen der Flotte wurden inzwischen hochwertige Casinos gebaut.

Tätigkeitsbericht der GGL veröffentlicht

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat in dieser Woche ihren Tätigkeitsbericht 2025 veröffentlicht. Darin schildert sie ihre Maßnahmen des vergangenen Jahres und auch, welche Wirksamkeit diese hatten.

Hier findet ihr eine Übersicht des Berichts:

  • Strukturierte Aufsicht über erlaubte Anbieter: 2025 lag der Fokus vor allem darauf, die lizenzierten Anbieter zu beaufsichtigen. Instrumente dafür waren unter anderem Aufsichtsgespräche oder Maßnahmen auf Basis von Hinweisen und Marktbeobachtungen.
  • Ausbau der technischen Infrastruktur & der Aufsichtssysteme: Die GGL hat 2025 den Ausbau ihrer technischen Infrastruktur intensiviert, um eine verlässliche und vergleichbare Datengrundlage zu schaffen. Diese soll in Zukunft für Aufsicht, Analyse und zukünftige regulatorische Entscheidungen dienen.
  • Bekämpfung von illegalem Glücksspiel im gesamten Marktumfeld: Der Fokus lag 2025 auf illegalen Anbietern und auf beteiligten Dienstleistern. Illegales Glücksspiel wird also nicht mehr isoliert betrachtet, sondern im größeren Zusammenhang. Die Sichtbarkeit illegaler Angebote soll dadurch reduziert werden.
  • Wissenschaftliche Marktmessung: Um die Entwicklung des Glücksspielmarktes besser beobachten zu können, setzt die GGL auf eine wissenschaftliche Studie. Diese wird fortgeführt, sodass Entwicklungen messbar werden.

Im Rahmen des Tätigkeitsberichts hat die GGL auch einen Ausblick für das Jahr 2026 veröffentlicht. Ein Fokus wird die gesetzlich vorgeschriebene Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags von 2021 sein. Dieser soll nach einer Periode von fünf Jahren evaluiert und gegebenenfalls angepasst werden.

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