Spielbank Berlin fördert SLZB

Die Spielbank Berlin hat sich erneut als Förderer des Hauptstadtsports präsentiert. Ein Scheck im Wert von 1.000 Euro ging an das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin (SLZB). Zudem ist der Betrieb erneut als Hauptsponsor des Leichtathletikevents ISTAF-Indoor aufgetreten. Die Veranstaltung verzeichnete in diesem Jahr einen Besucherrekord. Hier ein Überblick zum Geschehen.

Ein Schwimmer während eines Wettkampfes.

Das SLZB brachte bereits 49 olympische Goldmedaillengewinner hervor. ©tpsdave/Pixabay

Bekannte Spitzensportlerschmiede

„Das SLZB ist ein gutes Beispiel dafür, dass Förderung auf schulischer und sportlicher Ebene in gleichen Maßen auf höchstem Niveau geboten werden kann“, kommentierte Özcan Mutlu die Förderaktion. Als Beiratsmitglied der Spielbank und Präsident des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Berlin hatte der 52-jährige Politiker (Die Grünen) die Spende über 1.000 Euro maßgeblich mitvorangetrieben.

Das im Berliner Stadtteil Alt-Hohenschönhausen stationierte Sportzentrum zählt zu den renommiertesten Spitzensportlerschmieden der Bundesrepublik Deutschland. Gegründet wurde die Einrichtung vor 51 Jahre durch den DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund). Ziel war es, die sportliche Entwicklung junger Talente zu fördern und ihnen damit zum Erfolg zu verhelfen. Es handelt sich um ein Ganztagsschulkonzept, welches schulische Aktivitäten mit sportlichen Leistungen verbindet.

Mittlerweile gehört das SLZB zu den bedeutsamsten Einrichtungen seiner Art. Kaum eine andere Sportschule hat so viele Olympiateilnehmer, Welt- und Europameister hervorgebracht. Zu den bekanntesten Absolventen zählen zum Beispiel die Brüder Robert und Christoph Harting, beide mehrfache Olympiasieger im Diskuswerfen. Außerdem die mehrfachen Europa- und Weltmeisterinnen im Schwimmen, Britta Steffen und Franziska van Almsick.

Weitere prominente Spitzensportler, die am SLZB trainierten, waren die Wasserspringer Patrick Hausding und die Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. Dazu kommen Eishockey-Spieler Sven Felski und Handballer Stefan Kretzschmar. Insgesamt errangen die Absolventen und Schüler der Berliner Sportschule unglaubliche 49 Goldmedaillen, 52 Silbermedaillen und 74 Bronzemedaillen bei den Olympischen Spielen.

Bedeutsame Sportarbeit

„Das SLZB gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten Aushängeschildern des Hauptstadtsports“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. Demnach könne sich die Schule nicht nur mit berühmten Namen schmücken, sondern leiste auch einen wertvollen Beitrag zum Erfolg des deutschen Spitzensports. Man könne zuversichtlich sein, dass das SLZB auch zukünftig weitere Topathleten hervorbringt. Ein Grund dafür sei das durchdachte Schulungskonzept.

Die Schüler des SLZB erhalten laut eigenen Angaben eine Reihe exklusiver Bildungsgänge, unter anderem existieren Teamteaching-Einheiten in den Kernfächern Deutsch, Mathe und Englisch. Da zwischen Schul- und Trainingsstätten nur kurze Entfernungen liegen, sei eine große Flexibilität in der Unterrichts- und Trainingsgestaltung gewährleistet. Die Schulleiterin Gudrun Götze erklärte den Ansatz der Eliteschule mit den Worten:

“Das SLZB ist ein Lernort an dem Lernen neben einem optimalen leistungssportlichen Training gelingt, weil es mit der Begeisterung aller Beteiligten geschieht. Dazu ist in erster Linie eine wertschätzende Kommunikation zwischen allen Beteiligten, aber auch ein inspirierendes Umfeld erforderlich.”

Das Erfolgsmodell wird auch von Özcan Mutlu in den Vordergrund gestellt. Durch „zahlreiche Top-Athletinnen und Athleten“ habe die Schule in der Vergangenheit „eindrucksvoll gezeigt, wie eine konsequente Nachwuchsförderung aussehen muss“. Die Einrichtung sorge dafür, dass Berlin auch weiterhin „einen klangvollen Namen im Spitzensport“ haben wird. Dazu beitragen soll die nun erfolgte Spende, welche die Basis für künftige Kooperationen bilden soll.

Hauptsponsor der ISTAF-Indoor

Die 1975 gegründete Spielbank Berlin hat sich innerhalb der letzten Jahre immer wieder als bedeutsamer Förderpartner des Hauptstadtsports präsentiert. Im letzten Jahr hatte das Etablissement am Potsdamer Platz unter anderem die ISTAF 2019 gesponsert. Das internationale Stadionfest zählt zu den ältesten Leichtathletikevents der Welt und gilt als Bewährungsprobe für die Leichtathletik-WM.

Demensprechend trat die Spielbank Ende Februar auch bei der Hallenvariante des Spektakels als Hauptsponsor auf. Bei der ISTAF-Indoor in der Mercedes Benz-Arena traten 66 Athleten aus 25 Ländern in sieben Disziplinen, darunter Diskuswurf, Sprint und Weitsprung, gegeneinander an. Spielbankchef Gerhard Wilhelm überreichte die Trophäen an die Sieger. Er gratulierte den Gewinnern und bezeichnete das Event als „ein absolutes Highlight“.

Das sahen auch die 12.500 angereisten Fans so, die gleichsam einen neuen Besucherrekord bei der Veranstaltung aufstellten. Geschäftsführer Wilhelm sah hierin einen weiteren Fortschritt. Durch die Unterstützung der ISTAF-Indoor habe die Spielbank „ihren Ruf als Sportförderer des Hauptstadtsports erneut bestätigt“. Die Menschen wurden begeistert, gleichzeitig habe man neue Synergieeffekte zwischen Sport und Wirtschaft erzielt.

Kultur- und Sozialprojekte

Die Spielbank Berlin ist allerdings nicht nur im Sportsektor aktiv, sondern beteiligt sich seitjeher auch an einer Fülle von Kultur- und Sozialprojekten. So wurden erst kürzlich 6.000 Euro an die Hilfsorganisation FrauSuchtZukunft gespendet. Die Initiative unterstützt Frauen, die mit unterschiedlichen Arten von Sucht zu kämpfen haben. In die Wege geleitet wurde die Aktion von der bekannten Psychologin Dr. Ulrike Albrecht-Sonnenschein, die ebenfalls als Beirat der Spielbank fungiert.

Für die Spielbank-Beiräte steht eigens ein Fördertopf bereit. So kam es auch 2019 zu vielen Projekten mit bekannten Persönlichkeiten. Zusammen mit dem ehemaligen Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit war man im Mai gegen homophobe Gewalt vorgegangen. Außerdem unterstütze man gemeinsam mit dem LINKEN-Politiker Gregor Gysi das Jobnetzwerk „Geflüchtete Türöffner e. V.“ mit einem Scheck über 5.000 Euro.

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Das Brandenburger Tor in Berlin.

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