1.000 Folgen «In aller Freundschaft»: Mit diesen Krankheiten werden die Patienten am häufigsten eingeliefert

Seit knapp 25 Jahren wird die TV-Serie «In aller Freundschaft» am Dienstagabend in der ARD ausgestrahlt. Dr. Heilmann oder Dr. Brentano stehen dabei oft am OP-Tisch und Schwester Arzu leitet das Pflegeteam in der Sachsenklinik. Neben den privaten Höhen und Tiefen der Protagonisten dürfen natürlich auch nicht die Notfälle zu kurz kommen, die in der Klinik eingeliefert werden. In den bisherigen Folgen wurden dabei rund 240 verschiedene Krankheiten und Symptome bei den eingelieferten Patienten diagnostiziert. Welche Krankheitsbilder in der Serie besonders häufig auftauchen und was nur selten in insgesamt 1.000 Folgen festgestellt wird, haben wir für euch herausgefunden. Dafür wurden die Krankheiten sowie deren Ursachen in allen Folgen der Krankenhaus-Serie ermittelt und miteinander verglichen.

Demnach haben die Patienten in der Vergangenheit am häufigsten mit Schwindelanfällen und Bewusstlosigkeit zu kämpfen: 64 Personen landen danach in der Sachsenklinik. Während in Deutschland über 30.000 Menschen pro Jahr einen Herzinfarkt erleiden, sind es in der TV-Serie 49 Patienten, die nach einem Herzinfarkt behandelt werden müssen. Um Leben und Tod geht es in 38 Folgen, in denen die Personen mit einem Aneurysma auf dem OP-Tisch landen. Insgesamt 35 Darsteller fallen bis zu 19 Jahre lang ins Koma, wachen zumeist aber wieder auf. Je 31-mal sehen die Zuschauer der Serie einen Kreislaufkollaps und eine Herzattacke, ebenso oft wird ein Armbruch bzw. -fraktur diagnostiziert.

Es sind aber nicht nur physische, sondern auch psychische Krankheiten, mit denen die Patienten sowie die Protagonisten der Serie konfrontiert werden: 22 Personen leiden an Depressionen, in zwölf Episoden kommt es zu einem Selbstmordversuch.

Welche Krankheiten noch in der Serie auftauchen, erfahrt ihr in dieser Tabelle:

Das Ärzteteam der Serie muss diverse Krankheiten behandeln. Dazu gehört auch ein Vogelgrippe-Fall in der Familie von Dr. Heilmann sowie der Verdacht auf Ebola in zwei Episoden, bei denen die Patienten nach Isolation erfolgreich wieder entlassen werden können. Aufgrund von Tollwut stirbt hingegen der Vater von Dr. Heilmann. In einem weiteren Fall sorgt die Infektionskrankheit bei einer Organtransplantation für Komplikationen, den Patienten rettet jedoch eine vergangene Impfung.

Hinsichtlich der Ursachen reiht sich die Jubiläumsfolge oben in der Statistik ein, in der es um einen schwerwiegenden Autounfall geht. Bereits 53-mal wurden Patienten aufgrund eines Autounfalls in die Sachsenklinik eingeliefert. Am häufigsten sind es jedoch Stürze, nach denen die Protagonisten ärztlich behandelt werden müssen (85 Fälle). Für 21 Frauen sind es Komplikationen während der Schwangerschaft, bei denen Dr. Heilmann, Dr. Brentano und Co. um das Babyglück kämpfen. Zu den Ursachen gehören ähnlich oft eine Tabletten- oder Alkoholsucht sowie deren Folgen (18 Episoden).

Die Ärzte selbst bleiben nicht immer fehlerlos, in zehn Episoden kommt es zu Kunstfehlern. Vor allem Dr. Brentano werden häufig Fehler nach einer OP unterstellt, die meisten Kunstfehler können aber medizinisch widerlegt werden. Seltener kommt es auch zu kuriosen Unfällen: Eine Folge zeigt eine Frau, die von einem Blitz getroffen wird. Ein undichtes Drogenpäckchen im Darm sorgt bei einer Thailand-Reisenden für eine Not-OP.

Autounfälle, Tablettensucht und ein Blitzeinschlag – Das sorgt noch für einen Krankenhausaufenthalt in der Sachsenklinik:

Ähnliche Beiträge