Kurz rein, schnell raus, morgen wieder: So tickt die Gen Z beim Online-Glücksspiel

  • 20 % der Gen Z nehmen regelmäßig an Glücksspiel teil.
  • Dabei haben sie besondere Anforderungen an Online Casinos, die sich deutlich von anderen Generationen unterscheiden.
  • Bist auch du Teil der Gen Z und hast dir noch nie Gedanken über dieses Thema gemacht?
  • Wir liefern dir spannende Fakten, Anbieter-Beispiele und Kommentare von Gen-Z-Spielern.
Ein junger Mann spielt einen Slot auf seinem Smartphone.

Die digitale Affinität der Gen Z hat starke Auswirkungen auf ihr Glücksspielverhalten. © OnlineCasinosDeutschland.com/Nano Banana

Wer ist die Gen Z? Und warum ist sie für iGaming so wichtig?

Gen Z ist ein Begriff, der uns allen ständig begegnet. Er wird fast schon inflationär benutzt und ist an jeder Ecke zu finden. Doch nur die Wenigsten beschäftigen sich wirklich mit der Gen Z.

Es handelt sich dabei um Personen, die zwischen 1996 und 2010 geboren wurden. Sie sind heute zwischen 16 und 30 Jahre alt und nehmen immer mehr Einfluss. Das gilt auch für die Glücksspielbranche (volljährige Personen 18+). Denn die Gen Z ist im digitalen Zeitalter aufgewachsen und unterscheidet sich dadurch deutlich von Millennials oder der Gen X.

Smartphones, Apps und digitale Tools gehören zum Alltag der Gen Z. Das hat Einfluss auf ihr gesamtes Leben und auch auf ihr Glücksspielverhalten.

Diese 5 Merkmale zeichnen die Gen Z im Glücksspiel aus

Das Leben im digitalen Zeitalter formt die Gen Z auf besondere Art und Weise. Inzwischen haben sich fünf Merkmale herauskristallisiert, die Menschen der Generation Z beim Glücksspiel aufweisen:

  • Kurze Sessions: Zoomer tendieren dazu, eher in kurzen Sessions zu spielen. Dafür spielen sie aber öfter als vorherige Generationen. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass Glücksspiel für die Gen Z immer und überall verfügbar ist und sie sich mit einer ständigen Informationsflut konfrontiert sieht. Schneller Wechsel zwischen verschiedenen Inhalten passt zur Lebensweise der Gen Z.
  • Mobile-first: Die Gen Z ist mit mobilen Geräten aufgewachsen. Es dürfte somit keine Überraschung sein, dass sie auch beim Glücksspiel klar auf Smartphones und Tablets setzt. Vorherige Generationen spielen zusätzlich auch viel am Desktop, was bei der Gen Z keine Rolle zu spielen scheint.
  • Discovery: Die Gen Z findet Glücksspielanbieter vor allem über Communities und Feeds. Auch auf TikTok, YouTube oder Twitch kommt sie mit Glücksspiel in Berührung und entdeckt Anbieter. Es gibt also eine klare Verschiebung im Vergleich zu anderen Generationen.
  • Keine Markenloyalität: Loyalität zu Marken ist für die Gen Z nicht wichtig. Studien belegen, dass sie von Anbieter zu Anbieter springt. Demnach ist die Bindung zur Generation Z für Anbieter ein entscheidender Faktor, denn sie können sich nicht mehr auf jahrelang treue Kunden verlassen.
  • Einflüsse: Mit klassischer Werbung ist die Gen Z kaum zu erreichen. Sie richtet sich vielmehr nach den Empfehlungen von Influencern, Persönlichkeiten und anderen Spielern. Frühere Generationen lassen sich eher von Werbung, Vertrauenswürdigkeit und ihren bisherigen Erfahrungen leiten.

Das sind nur fünf Beispiele dafür, dass die Gen Z in Bezug auf Glücksspiel ihren eigenen Weg geht.

Gen Z und Glücksspiel? Das sagt Generationenforscher Dr. Maas

Rund um die Gen Z gibt es die verschiedensten Studien und Forschungsergebnisse. Um das Glücksspielverhalten der Zoomer noch besser einschätzen zu können, haben wir uns an den Generationenforscher Dr. Rüdiger Maas gewendet. Er ist Mitbegründer von Generation Thinking, einem bekannten Institut für Generationenforschung.

Im Interview verrät er uns, wie das Glücksspielverhalten der Gen Z einzuordnen ist.

1. Erkennen Sie einen Zusammenhang zwischen der Glücksspielwahrnehmung der Gen Z und ihrem digitalen Alltag?

Dr. Maas: „Glücksspiel‑Inhalte auf Plattformen wie TikTok oder Twitch prägen die Wahrnehmungen stark – sowohl positiv (Normalisierung) als auch negativ (kritische Diskussionen).“

„Die Gen Z wächst als digitale Generation auf, das heißt, Online‑Plattformen, mobile Apps, Social‑Gaming und Gamification‑Features prägen den Großteil ihrer Freizeitgestaltung. Dies macht digitale Glücksspiel‑Formate (z. B. Online‑Casinos, mobile Sportwetten, eSports‑Wetten) leicht zugänglich für sie und dadurch auch attraktiv – oft mehr als klassische Formen wie Spielhallen oder Lotto.“

„Einige Studien zeigen, dass Gen-Z-Spieler Glücksspiel teilweise als eine Art ‚strategisches Risiko‘ oder ‚Finanz-Experiment‘ ansehen, analog zu Investitions‑ oder Trading‑Apps. Es sei auch angemerkt, dass die Gen Z Glücksspiel‑Aktivitäten häufiger in sozialen Kontexten (z. B. gemeinsames Wetten oder Online‑Peers) nutzt, als ältere Generationen.“

2. Steht die Gen Z dem Glücksspiel also aufgeschlossen gegenüber?

Dr. Maas: „Viele junge Menschen zeigen doch größere Skepsis gegenüber den Risiken des Glücksspiels als ältere Generationen. Das spiegelt sich z. B. in Studien zu Online‑Werbung und Risikowahrnehmung wider. Junge Menschen bevorzugen anti‑glücksspielbezogene Inhalte, wenn sie zwischen Pro- und Contra-Botschaften wählen.“

„Ein deutlicher Anteil der Gen Z sieht Glücksspiel kritisch oder unterstützt sogar seine Einschränkung bzw. Legalisierungs‑Debatten – z. B. gaben in einer britischen Datenerhebung mehr 16‑ bis 24‑Jährige an, Glücksspiel sollte verboten werden, als ältere Befragte.“

3. Wie sehr wird die Glücksspielwahrnehmung der Gen Z durch soziale Faktoren beeinflusst?

Dr. Maas: „Freunde und Familie beeinflussen Einstellungen stark. Wo im sozialen Umfeld positives Glücksspiel‑Verhalten herrscht, steigt eher die Akzeptanz. Familiäre und peerbezogene Akzeptanz wirken sich direkt auf Einstellungen aus.“

„Dies zeigt sich auch in longitudinalen Studien (also Langzeitstudien), die ergeben haben, dass die Einstellung zum Glücksspiel im jungen Erwachsenenalter hin zu mehr Akzeptanz tendieren kann, wenn Peers ein positives Bild vermitteln.“

„Zusammengefasst: Die Gen Z zeigt in vielen Studien Offenheit gegenüber digitalen, sozialen und technologisch eingebetteten Formen des Glücksspiels. Gleichzeitig ist sie häufig kritisch gegenüber Risiken, sucht Mittel zur Selbstkontrolle und zeigt ein ausgeprägteres Verantwortungs‑ und Gesundheitsbewusstsein. Die größten Einflussfaktoren sind Einstellungen, die wiederum maßgeblich geprägt sind durch soziale Normen, Medien, Finanzwissen und Risikoprofile.“

4. Wie schätzen Sie die Risikobereitschaft der Gen Z ein, wenn es um Glücksspiel geht?

Dr. Maas: „Zur Frage der Risikobereitschaft und Langzeitauswirkungen, zeigen Studien, dass die Gen Z stärker auf Risiken achtet und Selbstkontroll-Tools schätzt (Limits, Zeitmanagement). Langfristig könnten sie eher kontrolliertes Glücksspiel betreiben, z. B. begrenzte wöchentliche Einsätze oder bevorzugt Spiele mit niedrigem Risiko. Dies könnte die Rate problematischen Spielens verringern, sofern verantwortliche Tools verfügbar sind und genutzt werden.“

„Aber soziale Netzwerke und Influencer, die Glücksspiel darstellen, können Normen setzen. Positive Darstellung kann Akzeptanz erhöhen, kritische Inhalte Bewusstsein fördern. Langfristig wird sich das Spielverhalten stark an sozialen Trends orientieren, z. B. bei eSports-Wetten oder NFT-basierten Spielangeboten.“

„Vor allem gibt es auch Paradoxien, so zeigen viele Mitglieder der Gen Z teilweise geringere finanzielle Erfahrung, aber gleichzeitig ein starkes Interesse an Investitionen (z. B. Aktien, Kryptowährungen). Wenn das Glücksspiel wie ‚Micro-Investments‘ wahrgenommen wird, kann dies natürlich infolge auch schnelles, risikoaffines Spielen begünstigen, besonders bei neuen digitalen Produkten!!!“

5. Wie wird sich das Glücksspielverhalten der Gen Z Ihrer Einschätzung nach in den kommenden Jahren verändern?

Dr. Maas: „Meine Prognose ist, dass das ‚klassische‘ problematische Glücksspiel wahrscheinlich zukünftig weniger stark verbreitet sein wird, als bei früheren Generationen, wenn Präventionsmaßnahmen wirksam bleiben. Gleichzeitig könnte die Integration von Glücksspiel in alltägliche digitale Aktivitäten das Spielverhalten subtil normalisieren.“

„Denn Studien zeigen wiederum, dass jüngere Erwachsene (16–24 Jahre) mit Loot‑Box‑Käufen eine viel größere Wahrscheinlichkeit für Glücksspielverhalten und problematisches Spielen zeigen als andere.“

„Auch die Studie von Richard & King von 2022 kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre zeigen, dass neue Glücksspiel‑Formen und -Mechanismen (z. B. Loot Boxes, Social Gambling) mit höherem Risiko für problematisches Spielen verknüpft sind.“

„Sprich: Viele Studien zeigen nun, dass Jugendliche besonders gefährdet sind, Suchtverhalten durch Social Games, Online-Games bzw. durch die Loot Boxes zu entwickeln, vor allem weil diese Suchtmechanismen so subtil in digitale Spiele integriert sind.“

„Vor allem diese Kombination von Loot-Boxes, Social Gaming und Online-Multiplayer-Spielen kann das Risiko extrem erhöhen, da diese Spiele belohnungsbasierte Mechanismen nutzen, die Suchtprozesse fördern.“

Vor diese Herausforderungen stellt die Gen Z Glücksspiel-Anbieter

Die fünf Merkmale der Gen Z haben euch einen kleinen Vorgeschmack darauf geliefert, wieso die Gen Z die Glücksspielbranche vor neue Herausforderungen stellt. Denn mit klassischer Werbung, vertrauenswürdigen Slogans oder einem tollen Desktop-Auftritt ist die Gen Z nicht zu erreichen.

Eine Frau hält ihr Smartphone in den Händen.

Wie tickt die Gen Z in Bezug auf Glücksspiel? Was erwartet sie wirklich? © MarieXMartin/pixabay.com

Neue Entdeckungslogik

Sucht ihr gezielt nach einem Online Casino? Oder spielt ihr bei einem Anbieter, nachdem ihr seinen TV-Werbespot gesehen habt? Wahrscheinlich nicht!

Denn die Gen Z funktioniert anders. Sie hat eine andere Entdeckungslogik. Mit Werbung ist sie am ehesten über TikTok, YouTube und Twitch zu erreichen. Wenn dort Plattformen vorgestellt oder beworben werden, wird die Gen Z wirklich erreicht.

Es sind also nicht mehr die Anbieter selbst, die ihr Marketing mit Werbespots oder Werbeanzeigen steuern. Es sind vielmehr Creator und Affiliates, die diesen Job übernehmen. Wie Anbieter gefunden werden, verschiebt sich durch die Gen Z deutlich.

Nutzerfreundlichkeit

Wie ihr bereits erfahren habt (und sicher auch selbst merkt), setzt die Gen Z auf das Credo „Mobile First“. Sie erwartet, dass alle Services auch mobil verfügbar sind. Und zwar mit einem ausgereiften und nutzerfreundlichen Design.

Die Seiten oder Apps sollen schnell und leicht zu navigieren sein. Der Zugang muss einfach sein. Denn ein verstaubtes Design, eine schlecht programmierte App oder unübersichtliche Menüs wirken auf die Gen Z eher abschreckend als einladend.

Transparenz & Verantwortung

Dr. Maas hat es in unserem Interview bereits angeschnitten: Anders als andere Generationen legt die Gen Z sehr viel Wert auf Transparenz und Verantwortung. Sie setzt voraus, dass alle Spielbedingungen und Boni klar kommuniziert werden und jederzeit einsehbar sind.

Gleichzeitig erwartet die Gen Z, dass es Tools für verantwortungsvolles Spielen gibt. Die Spieler möchten sich selbst Limits setzen, um sich besser kontrollieren zu können. Tools zum Selbstschutz werden somit auf lange Sicht immer wichtiger.

Moderne Zahlungsmethoden

Zahlung per Überweisung oder Bankeinzug? Die Gen Z wächst im digitalen Zeitalter auf und erwartet demnach auch moderne Zahlungsmethoden im Online Casino. Es soll möglichst einfach und unkompliziert sein.

Im Rahmen der gesetzlichen Regelungen müssen Anbieter also versuchen, die Ansprüche der Gen Z zu erfüllen. Es sollten demnach Zahlungen via Kreditkarten, Wallets, PayPal und mehr angeboten werden.

Innovative Features

Die hohe digitale Affinität der Gen Z bewirkt, dass sie auch im Glücksspiel die neuesten Features bevorzugt. Innovative Spiele oder Funktionen holen sie ab und wecken ihr Interesse. Wenn diese dann noch auf TikTok oder Twitch beworben werden, ist der Hype perfekt.

Interview mit bet-at-home: So reagieren deutsche Anbieter auf die Besonderheiten der Gen Z

Die Gen Z stellt die Glücksspielbranche definitiv vor neue Herausforderungen. Wir haben uns gefragt, wie deutsche Online Casinos und Buchmacher darauf reagieren. Sind sie sich der Schwierigkeiten bewusst? Und was wird schon jetzt unternommen, um die Gen Z anzusprechen?

Dafür haben wir ein Interview mit bet-at-home geführt. Wir haben bei dem Anbieter nachgefragt, wie er den Herausforderungen der Gen Z begegnet.

1. Was sind die größten Unterschiede im Verhalten und den Erwartungen von Gen Z im Vergleich zu älteren Generationen bei der Nutzung von Online-Casinos?

bet-at-home: „Die Generation Z unterscheidet sich deutlich von älteren Spielergruppen. Sie ist mobile-first, erwartet intuitive, schnelle Nutzererlebnisse und hat eine hohe Affinität zu digitalen Entertainment-Formaten. Während ältere Generationen häufig klassische Casinospiele bevorzugen und Wert auf Stabilität und Verlässlichkeit legen, sucht Gen Z stärker nach Gamification, Interaktion und Individualisierung.“

„Zudem ist diese Zielgruppe kritischer, transparenzorientierter und erwartet ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Kontrolle seitens der Anbieter – etwa beim Spielerschutz und bei Limits.“

2. Welche speziellen Features bieten Sie für diese Zielgruppe?

bet-at-home: „Für jüngere Zielgruppen setzen wir gezielt auf mobile Optimierung, kurze Ladezeiten und ein klares, modernes Design. Darüber hinaus spielen personalisierte Inhalte, intelligente Spielvorschläge und Gamification-Elemente wie Missionen, Levels oder Belohnungssysteme eine wichtige Rolle.“

„Auch Social-Features, etwa Ranglisten oder geteilte Erfolge (im regulatorisch zulässigen Rahmen), gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig integrieren wir transparente Tools für Selbstkontrolle und verantwortungsvolles Spielen, die gerade für diese Generation ein zentraler Vertrauensfaktor sind.“

3. Wie haben sich die Bedürfnisse und Erwartungen der Spieler in den letzten Jahren verändert, besonders im Hinblick auf mobile Spiele und Social Features?

bet-at-home: „In den letzten Jahren hat sich der Markt stark in Richtung Mobile Gaming entwickelt. Spieler erwarten heute, dass das gesamte Angebot jederzeit und auf jedem Gerät nahtlos verfügbar ist – ohne Funktionseinschränkungen.“

„Zudem ist Spielen zunehmend ein soziales Erlebnis geworden: Auch wenn regulatorische Vorgaben klare Grenzen setzen, wünschen sich viele Nutzer mehr Interaktion, Vergleichsmöglichkeiten und Community-Elemente. Parallel dazu sind Usability, Geschwindigkeit und Personalisierung heute entscheidender als reine Spielvielfalt.“

4. Welche neuen Technologien setzen Sie ein, um das Spielerlebnis zu verbessern, z. B. VR/AR, KI oder Blockchain?

bet-at-home: „Wir setzen verstärkt auf künstliche Intelligenz. Diese nutzen wir in verschiedenen Bereichen, um die Kunden zu unterstützen, Spielerlebnisse zu personalisieren und Prozesse zu optimieren – etwa durch frühzeitiges Erkennen von riskantem Spielverhalten.“

5.Welche Rolle spielen soziale Medien und Influencer-Marketing für die Gewinnung von Gen Z-Spielern? Setzen Sie auf spezielle Kampagnen, um diese Zielgruppe anzusprechen?

bet-at-home: „Soziale Medien spielen für die Ansprache und Gewinnung der Gen Z eine wichtige Rolle – insbesondere, weil diese Zielgruppe Inhalte stark über digitale Kanäle konsumiert und sich bei Marken vor allem von Authentizität, Unterhaltungswert und Relevanz im jeweiligen Umfeld leiten lässt. Influencer-Marketing spielt dabei keine Rolle, aufgrund der gesetzlichen Vorgaben verzichten wir darauf.“

„Wir setzen daher auf zielgruppengerechte Social-Media-Kommunikation und entwickeln Kampagnenformate, die auf die Nutzungsgewohnheiten jüngerer Zielgruppen abgestimmt sind – immer im Rahmen der geltenden gesetzlichen Vorgaben sowie unter Berücksichtigung verantwortungsbewusster Werbung und Spielerschutz. So richtet sich unsere Kommunikation aus rechtlichen Gründen nur an volljährige Personen.“

Was sagt eigentlich die Gen Z zum Glücksspiel?

In diesem Artikel geht es ganz klar um die Gen Z und darum, wie sie Glücksspiel sieht bzw. verändert. Uns ist es wichtig, in diesem Zusammenhang auch die Gen Z selbst zu Wort kommen zu lassen. Und nicht nur über sie zu schreiben.

Wir haben deshalb die Gen-Z-Community auf Reddit ganz unverbindlich gefragt, was sie vom Glücksspiel hält. Wir wollten wissen, ob sie eher den Spaßfaktor oder die Risiken sieht.

Die Antworten haben uns überrascht, denn ein Großteil der User gab unmissverständlich an, dem Glücksspiel kritisch gegenüberzustehen:

Comment byu/MiriamLovesSport94 from discussion inGenZ

Übersetzung: Das Haus gewinnt immer. Die Menge an Kommentaren, in denen behauptet wird, man habe in weniger als einer Stunde Geld damit verdient, ist unglaublich.

Wenn ihr euer Geld verbrennen wollt, dann viel Spaß dabei. Wenn ihr glaubt, damit Geld zu verdienen, seid ihr auf Copium und braucht wahrscheinlich eine Therapie.

Comment byu/MiriamLovesSport94 from discussion inGenZ

Übersetzung: Man sollte es tun können, wenn man will, aber du bist ein Idiot, wenn du mitmachst. Es gäbe nicht überall Werbung, wenn die Nutzer nicht wahnsinnig viel Geld daran verlieren würden. Das Haus gewinnt immer.

Comment byu/MiriamLovesSport94 from discussion inGenZ

Übersetzung: Ich finde das schrecklich. Ich kann nicht glauben, dass es legal ist, diese Werbung überall auf unseren Bildschirmen zu zeigen. Aber hey, es bringt Geld ein, und die Leute hinter den Inhalten auf unseren Bildschirmen verdienen eine Menge daran. Es liegt an jedem Einzelnen, die Selbstbeherrschung aufzubringen, um zu erkennen, dass das Haus immer gewinnt. Aber die meisten werden das nicht tun.

Interessanterweise scheint vor allem Glücksspielwerbung ein riesiges Problem für die Gen Z zu sein. In vielen Kommentaren geben die User an, dass Glücksspielwerbung für sie allgegenwärtig sei und deutlich strenger reguliert werden sollte. Auch die Glücksspielregulierung selbst taucht in den Antworten immer wieder auf. Viele Gen-Z-Spieler scheinen sich strengere Vorgaben zu wünschen.

Viele der Antworten sind hingegen auch positiver Natur. Einige Gen-Z-User haben uns geantwortet, dass sie Glücksspiel im kontrollierten Rahmen mögen oder sogar selbst daran teilnehmen:

Comment byu/MiriamLovesSport94 from discussion inGenZ

Übersetzung: Es kann beides sein. Ich bin nicht besonders gut darin, aber ich setze gelegentlich zehn Dollar und manchmal gewinne ich eine ordentliche Summe. Man muss jedoch Selbstbeherrschung haben, damit es Spaß macht. Es kann sehr leicht passieren, dass man verliert und dann weitere 20 oder 30 Dollar setzt, weil man sicher ist, dass man den Verlust wieder wettmachen kann. Setzt niemals mehr, als ihr zu verlieren bereit seid.

Checkliste: 10 Punkte, auf die ihr bei der Wahl eines Online Casinos achten solltet

Wann immer Spieler nach einem Online Casino suchen, sollten sie sich die Anbieter ganz genau anschauen. Das gilt nicht nur für die Gen Z, sondern für alle Spieler.

Wir haben deshalb eine Checkliste mit 10 Punkten für euch zusammengestellt. Diese solltet ihr immer prüfen, bevor ihr in einem Online Casino spielt:

  • 1. Whitelist-Status (zu prüfen bei der GGL)
  • 2. Transparente Lizenzangaben
  • 3. Moderne & sichere Zahlungsmethoden
  • 4. Klare Angaben zu Ein- und Auszahlungen
  • 5. Umfangreiche Spielerschutz-Tools (Limits, Selbstausschluss usw.)
  • 6. Transparente Bonusbedingungen
  • 7. Mobile Verfügbarkeit & eigene App
  • 8. Hoher Datenschutz & Tracking-Transparenz
  • 9. Positive Berichte echter Nutzer
  • 10. Leicht verständlicher KYC-Check

Fazit: Anforderungen der Gen Z sind hoch – aber umsetzbar

Die Gen Z ist eine spannende Generation. Durch ihr Aufwachsen im digitalen Zeitalter entwickelt sie sich anders als vorherige Generationen – das zeigt sich auch in ihrem Glücksspielverhalten. Dieser Artikel hat uns gezeigt, dass die Gen Z tatsächlich hohe Anforderungen an Glücksspielanbieter hat.

Sie erwartet moderne Features und eine mobile Ausrichtung. Gleichzeitig lässt sie sich von Content Creators in den sozialen Medien beeinflussen und springt auf klassische Werbung nicht an.

Für Glücksspielanbieter gehen daraus zwei Aspekte hervor. Sie müssen diese besonderen Anforderungen kennen und dann auch umsetzen. Das Beispiel von bet-at-home zeigt, dass Anbieter anscheinend schon viel dafür tun, um der Gen Z bestmöglich gerecht zu werden.

Die Zukunft wird zeigen, wie die Lebensweise der Gen Z das Glücksspiel weiter verändern wird.

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