Roulette Systeme und Strategien – was funktioniert und was nicht

Schon seit der Erfindung des Spiels im 17.Jahrhundert sind Roulette Spieler davon begeistert, mit Spielsystemen sicher Geld gewinnen zu können. Seitdem haben sich mehrere Strategien etabliert, die ich hier im Detail erklären und deren Vor- und Nachteile aufzeigen möchte. Des Weiteren findet ihr hier, welche Systeme funktionieren und welche nicht sowie die meiner Meinung nach beste Strategie Roulette zu spielen.

Die Systeme oder Strategien kann man im Wesentlichen in drei Kategorien einteilen. Das Konzept der Progression ist es so lange zu setzen bis man gewinnt und dabei sicher kleine Gewinne zu machen. Ohne Progression bleiben die Einsätze immer gleich, hier entscheiden aber die letzten Zahlen, wo der nächste Einsatz getätigt wird und bei den physikalischen Systemen versuchen Spieler den Verlauf der Kugel vorherzusagen.

Systeme mit Progressionen

Das Spiel mit einer Progression ist darauf ausgelegt, durch immer höhere Einsätze die Verluste von vorherigen Coups auszugleichen und so stetig kleine Gewinne zu machen. Der Unterschied in den verschiedenen Varianten ist, wie schnell die Einsätze steigen und wie die einzelnen Gewinne gemacht werden.

Der Klassiker: Die Martingale

Die Martingale ist wegen der sehr einfachen Spielbarkeit die mit Abstand bekannteste und beliebteste Roulette Strategie. Die Idee dahinter ist mit einem sehr kleinen Einsatz auf eine der einfachen Chancen (z.B. Rot/Schwarz) zu starten und im Verlustfall den Einsatz auf die gleiche Wette zu verdoppeln. Sobald man diese Wette gewinnt, sind die Verluste der vorherigen Einsätze ausgeglichen und man hat sogar noch einen kleinen Gewinn gemacht. Besonders attraktiv ist dabei, dass man dabei quasi 50:50 Chancen spielt, die man sehr einfach gewinnen kann. Dabei sollte man möglichst Europäisches oder Französisches Roulette mit La Partage Regel spielen, um den Vorteil für das Casino so gering wie möglich zu halten.

Das einfache Verdopplungsspiel mit der Martingale-Strategie
So werden bei der Martingale Strategie die Einsätze verdoppelt

Wer dieses System einmal ausprobiert hat, wird festgestellt haben, dass es trotz der knappen 50:50 Chance öfter vorkommt, dass ein und dieselbe Farbe mehrmals hintereinander auftreten kann. In diesem Fall steigen auch die Einsätze sehr schnell und erreichen je nach Tisch nach 6-7 Verdopplungen das obere Einsatzlimit. Ab diesem Punkt funktioniert die Martingale Strategie nicht mehr und der Spieler wird die Serie mit einem nicht unerheblichen Verlust abschließen müssen. Am Beispiel eines Tisches mit einem Limit von 1€ bis 100€ kommen wir auf maximal sechs Verdopplungen (1, 2, 4, 8 ,16, 32 und 64 Euro), was einem Gesamteinsatz über alle Coups von 127€ entspricht. Um auch längere Serien mit entsprechenden Einsätzen durchhalten zu können, suchen Spieler oft nach Spielen ohne Tischlimits.

Einsätze kumulierte Einsätze Gewinn Netto-Profit
1 € 1 € 2 € 1 €
2 € 3 € 4 € 1 €
4 € 7 € 8 € 1 €
8 € 15 € 16 € 1 €
16 € 31 € 32 € 1 €
32 € 63 € 64 € 1 €
64 € 127 € 128 € 1 €
128 € 255 € 256 € 1 €
256 € 511 € 512 € 1 €

Eine weitere Schwachstelle wird anhand der folgenden Tabelle deutlich. Wie bereits angesprochen schließt man egal nach wie vielen Coups lediglich mit einem Nettogewinn in Höhe des ersten Einsatzes ab. Gleichzeitig riskiert man aber immer höhere Beträge, nur um am Ende einen einzigen Starteinsatz Profit rauszuholen.

Andere Spieler versuchen mit angepassten Systemen wie „der Kniff“ lange Serien aus dem Weg zu gehen und erst bei einer Serie von 5 gleichen Farben zu starten. Allerdings funktioniert auch dieses System nicht, da es auf mehreren Falschannahmen beruht. Am wichtigsten ist aber, dass das Abwarten von einigen Coups keine besseren Chancen hat, große Serien zu überstehen.

Die Auftrittswahrscheinlichkeiten noch längerer Serien sind natürlich niedriger, allerdings gewinnt man bis dahin auch insgesamt weniger Geld, da man erst sehr lang warten muss, um überhaupt eine Serie zu spielen. Das Ergebnis bleibt haargenau das gleiche, aber das Spiel wird wegen der langen Wartezeiten „langweiliger“.

Die Fibonacci-Folge

Ein weiteres progressives System, welches Serien gleicher Farben etwas länger durchhalten kann, ist das Fibonacci System. Hier werden die Einsätze der Fibonacci-Folge nach getätigt, benannt nach dem italienischen Mathematiker und Rechenmeister Leonardo Fibonacci. Der Nachteil hier ist aber, dass ein Gewinn nur die Einsätze der letzten beiden Coups ausgleichen kann, weswegen man nach einem Gewinn mit leicht reduzierten Einsätzen weiterspielen muss, um auch alle anderen Verluste auszugleichen. Verliert man weitere Wetten, steigern sich die Einsätze wieder.

Bestimmung der Einsatzgrößen anhand der Fibonacci-Zahlen
Die Einsätze nach der Fibonacci Zahlenreihe

Jeder Gewinn gleicht nur die letzten beiden zuvor getätigten Einsätze aus. Dem entsprechend geht man nach einem Gewinn in der Fibonacci-Folge zwei Schritte zurück und spielt dort mit der jeweiligen Einsatzhöhe weiter.

Wie ihr vielleicht erkannt habt, macht man erst einen Profit von einem einzigen Grundeinsatz, wenn man wieder am Anfang angekommen ist. Bis dahin hat man eine negative Bilanz und es kann zum Teil sehr lang dauern bis man wieder auf den Anfang zurückkommt. Was dieses System aber so interessant macht ist, dass man letztendlich nur ein Drittel seiner Wetten gewinnen muss, was bei Einsätzen mit rund 48,3% Gewinnchance sehr einfach erscheint. Trotzdem liegt hier auch wie bei der Martingale die Gefahr in langen Serien, bei denen man letztendlich am Tischlimit scheitert.

Paroli

Paroli – 4er Serie mit einfachen Chancen
Einsätze Gewinne
Starteinsatz 1€ 2 €
Einsatz 2€ 4 €
Einsatz 4€ 8 €
Einsatz 8€ 16 €
Ende der Serie 15€ Netto-Gewinn

Das Paroli System ist ebenfalls progressiv, allerdings versucht dieses einen komplett anderen Ansatz. Anstatt vorherige Verluste ausgleichen zu wollen, versucht man durch eine Gewinnserie das große Geld zu machen. Dabei startet man immer mit einem kleinen Einsatz und setzt die erzielten Gewinne erneut, um damit noch größere Gewinne zu machen. Hat man seinen Einsatz zum Beispiele drei oder viermal hintereinander verdoppelt, so nimmt man die Gewinne mit und startet eine neue Serie.

Der Vorteil dieses Systems gegenüber der Martingale ist, dass man eine Serie immer nur mit einem festen Einsatz startet und so die Verluste überschaubar bleiben. Der Nachteil ist natürlich, dass man erst eine Serie von Gewinnen machen muss, um auf nennenswerte Profite zu kommen. Man kann zum Beispiel mit einem Euro starten und viermal hintereinander auf einfache Chancen setzen. Welche das sind, ist dabei egal, kann aber auch nach einem bestimmten System (Marché) geschehen wie zum Beispiel immer die Farbe zu wechseln oder bei einer Farbe zu bleiben. Nach vier gewonnenen Coups beträgt der Gewinn 16€. Man kann Paroli aber auch mit anderen Chancen wie zum Beispiel auf Kolonnen oder einzelnen Zahlen spielen und dabei die Anzahl der Folgeeinsätze reduzieren. Zum Beispiel könnte man nur zweimal auf einzelne Zahlen spielen. Die Gewinnchance dafür ist zwar relativ niedrig, dafür steigt der Gewinn aber sehr stark: Mit 1€ gewinnt man zuerst 35€ und setzt die 36€ (Starteinsatz+Gewinn) erneut, was beim zweiten Coup einen Gesamtgewinn von 36€ x 35 = 1260€ ergibt!

Progression d´Alembert

Dieses System ist nach dem französischen Mathematiker und Philosophen Jean Babtiste le Rond d´Alembert benannt. Die Progression ist hier aber sehr flach (langsam ansteigend) und eine weitere Besonderheit ist, dass man im Gewinnfall nicht wieder von vorn anfängt und den Starteinsatz setzt, sondern sich die Einsatzhöhen erst wieder genauso langsam reduzieren. Zum Beispiel startet man den ersten Coup mit einem Einsatz von 1€. Verliert man eine Wette, erhöht man um genau einen Euro. Für jeden gewonnen Coup reduziert man wieder den Einsatz um 1€, für jeden verlorenen geht es wieder einen Euro rauf. Schafft man es wieder auf den Einsatz von 1€ zurück, hat man für jeden gewonnenen Coup einen Gewinn eines Starteinsatzes gewonnen.

Alembert – Bezeichnungen der Einsätze und Auszahlungen im Überblick
Einsatz Wette Gewinn/Verlust des Coups kumulierte Einsätze kumulierte Gewinne Netto-Gewinn
1 € verloren -1 € 1 € 0 € -1 €
2 € verloren -2 € 3 € 0 € -3 €
3 € verloren -3 € 6 € 0 € -6 €
4 € gewonnen +8 € 10 € 8 € -2 €
3 € verloren -3 € 13 € 8 € -5 €
4 € verloren -4 € 17 € 8 € -9 €
5 € gewonnen +10 € 22 € 18 € -4 €
4 € gewonnen +8 € 26 € 26 € 0 €
3 € gewonnen +6 € 29 € 32 € +3 €
2 € verloren -2 € 31 € 32 € +1 €
3 € gewonnen +6 € 34 € 38 € +4 €
2 € gewonnen +4 € 36 € 42 € +6 €
1 € gewonnen +2 € 37 € 44 € +7 €

Der Vorteil ist natürlich, dass wie beim Paroli die Einsätze überschaubar bleiben und nicht wie bei der Martingale sehr schnell das Tischlimit oder das eigene zur Verfügung stehende Kapital erreichen. Allerdings geht dieses System davon aus, dass sich in einer Serie die Anzahl der gewonnenen und verlorenen Coups ausgleichen. Gleichzeitig wird in dieser Betrachtung noch nicht die Null mit einberechnet, was die Gewinnerwartung weiter verringert.

Es gibt aber noch viele weitere progressive Systeme, welche die Einsätze nur langsam erhöhen wie zum Beispiele die Montante Américaine, die Montante Hollande, Whittacker-Progression, Goldstein-Progression oder das Fitzroy-System. Alle haben die mehr oder weniger gleiche Spielweise (bei unterschiedlicher Berechnung der Progressionsfolgen) und damit auch im Wesentlichen die gleichen Vor- und Nachteile.

Systeme ohne Progression

Im Gegensatz zu den Progressions-Systemen bleiben hier die Einsatzgrößen immer gleich. Die Idee hinter diesen Systemen ist gezielt auf die Zahlen zu setzen, welche als nächstes am wahrscheinlichsten auftreten werden. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei gegenteilige Ansätze.

Die zwei Varianten der Nummernspiele

Bei der ersten Variante setzt der Spieler auf Zahlen, die schon längere Zeit nicht mehr aufgetreten sind. Die Idee dahinter ist, dass diese der gleichmäßigen Verteilung (Gesetz der großen Zahlen) nach überfälligen Zahlen demnächst wieder bevorzugt auftreten müssten. Hierbei spricht man von den Restanten oder Retardaires (zu dt. Zurückgebliebenen).

Das zweite System der Favoriten oder Dominanten geht den Weg auf die Zahlen zu setzen, die in den letzten Coups aufgetreten sind. Hierbei setzt man darauf, dass laut dem Zwei-Drittel-Gesetz innerhalb einer Rotation (einer Folge von 37 Coups) im Zuge der Biominalverteilung (Gesetz der kleinen Zahlen) nicht jede Zahl genau einmal auftritt, sondern rund 36% der Zahlen gar nicht auftreten, rund 37% nur einmal auftreten und rund 26% der Zahlen zweimal oder öfter auftreten.

Das Zwei-Drittel-Gesetz beim Roulette
Die durchschnittliche Verteilung der Roulette Zahlen innerhalb einer Rotation (37 Coups)

Die statistische Verteilung von Roulette Zahlen innerhalb einer Rotation

Je länger man aber spielt, umso näher gleichen sich die Verteilung aller Zahlen an, bis man nach entsprechend vielen Coups die kurzfristige Varianz ausgleicht eine weitestgehend gleiche Verteilung erreicht (Gesetz der großen Zahlen). Somit funktionieren beide Systeme nicht – weder die kurzfristige Betrachtung überfälliger Zahlen bei den Restanten als auch die langfristige Strategie der Dominanten. Nichtsdestotrotz erfreuen sich die Statistiken am Tisch großer Beliebtheit. Diese kann man sowohl bei einigen Online Roulette Spielen als auch bei einigen Live Varianten von Evolution Gaming.

Physikalische Systeme

Bei den physikalischen Systemen geht es weder um die richtige Einsatzgröße, noch um überfällige oder wahrscheinlichere Zahlen. Hier versuchen die Spieler minimale Abweichungen im Rad/Kessel für sich zu nutzen oder aber anhand des Wurf des Croupiers vorherzusagen, wo die Kugel landen wird.

Kesselfehler

Die Kessel werden heutzutage sehr genau vermessen und waagerecht installiertEin von Profispielern gern propagiertes System ist das Ausnutzen von Kesselfehlern. Diese sind nur schwer zu erkennen und daher nur von erfahrenen Spielern nutzbar. Die Theorie ist dabei einleuchtend. Jeder Kessel hat seine individuellen Merkmale und einen „perfekten Kessel“ gibt es nicht. Es können zum Beispiel bei der Fabrikation des Rades Unterschiede auftreten oder der Einbau erfolgt nicht 100%ig waagerecht. Als Resultat daraus treten einige Zahlen häufiger auf als andere. Allerdings sind diese Fehler so gering, dass sie entweder nicht eindeutig identifizierbar sind (für eine sichere Aussage wären locker über 100.000 Coups erforderlich) oder den Hausvorteil nicht ausgleichen können. Kessel, die den theoretischen Vorteil des Casinos von rund 2,7% ausgleichen könnten (wir sprechen hier noch nicht einmal von langfristigen Gewinnen), müssten schon in einem sehr schlechten Zustand sein. Roulette Kessel werden aber in regelmäßigen Abständen sehr genau vermessen – Sowohl das Rad selbst als auch der waagerechte Einbau des Kessels. Gewinne durch Kesselfehler gehören damit eindeutig in das Reich der Mythen. Spieler die das Gegenteil behaupten, hatten auf kurze Sicht einfach nur Glück.

Kesselgucken

Der Abwurf der Kugel mit hoher PräzisionDie Richtung und Geschwindigkeit sowie die genaue Position des Rades beim AbwurfDie Geschwindigkeit der Kugel beim Abwurf in entgegengesetzter Richtung

Beim Kesselgucken versuchen die Spieler anhand der Wurfweite des Croupiers sowie der Position und Drehgeschwindigkeit des Rades hervorzusagen, in welchem Bereich die Kugel landen wird. Dazu werden dann entsprechend die Zahlen in diesem Bereich gesetzt. Auch hier wird wie bei den Kesselfehlern darauf hingewiesen, dass dies nur von erfahrenen Profispielern beherrschbar wäre. Tatsächlich ist es aber nahezu unmöglich solche Vorhersagen zu machen.

Eines der ersten Argumente für das Funktionieren dieser Strategie ist, dass der Croupier durch Routine immer die gleiche Abwurfgeschwindigkeit hat. Dies mag in erster Näherung richtig sein, aber auch kleinste Unterschiede in den einzelnen Coups können zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen. Dazu gibt es noch die kleinen Rauten, die die Kugel stark ablenken und eine Vorhersage nicht möglich machen. Um aber die gleiche Raute immer wieder genau gleich zu treffen, um so doch zumindest eine halbwegs brauchbare Voraussage tätigen zu können, ist eine so extrem genaue Abwurfgeschwindigkeit erforderlich, wie sie selbst von technischen Vorrichtungen kaum erreicht werden können – geschweige denn von menschlichen Dealern. Bisher ist es noch keinem Spieler gelungen, auf eine statistisch relevante Anzahl von Coups genauere Vorhersagen zu machen, um damit den Hausvorteil dieses Spiels zu schlagen.

Gibt es überhaupt ein funktionierendes Roulette System?

Nein. Es ist sogar mathematisch bewiesen, dass es kein System geben kann, welches langfristig gesicherte Profite ermöglicht. Zwar bieten physikalische Systeme rein theoretisch die Möglichkeit, den mathematischen Vorteil des Casinos zu neutralisieren, praktisch ist dies aber nicht möglich, da etwaige Abweichungen viel zu gering sind, um sich signifikant auf die Gewinnchancen für bestimmte Zahlen auszuwirken. Die Kesselfehler müssten dafür so groß sein, dass sie für jeden Spieler unübersehbar wären (und somit auch für das Casino) und das Kesselgucken funktioniert auch nur mit einigen unrealistischen Annahmen von präzisen Wurfweiten oder reproduzierbarem Kugelverhalten. Online werden die Gewinnzahlen ohnehin über einen Zufallszahlengenerator ermittelt, der aber ebenfalls regelmäßig überprüft wird. Im 888Casino kann man zum Beispiel die Zertifikate dieser Analysen einsehen.

Welches ist dann aber die beste Strategie Roulette zu spielen?

Tipp #1

Dafür gibt es meiner Meinung nach folgende Varianten. Da bereits mathematisch bewiesen wurde, dass egal welches System man verwendet, man immer einen negativen Erwartungswert hat (auch wenn dieser sehr klein ist), wäre eine bessere Möglichkeit, überhaupt nicht zu spielen – denn dann läge der Erwartungswert bei 0 und nicht im negativen Bereich . Aber das wäre natürlich etwas langweilig.

Tipp #2

Man kann aber auch den kleinen Vorteil des Casinos akzeptieren und trotzdem sein Glück versuchen. Die Chancen stehen gar nicht so schlecht auch eine Glückssträhne zu haben und dabei einen nicht unerheblichen Geldbetrag zu gewinnen. Ihr müsst euch aber dabei im Klaren sein, dass diese Glückssträhne nicht ewig halten wird und ihr auf lange Sicht immer etwas mehr Geld verliert, als ihr gewinnt.

Tipp #3

Dabei empfiehlt es sich, nicht mit kleinen Einsätzen das Risiko zu minimieren. Je kleiner die Einsätze sind, umso sicher werdet ihr euer Geld langfristig verlieren. Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man sich auch angstfrei für höhere Einsätze entscheiden und mehr Risiko gehen. Verliert ihr euer eingesetztes Kapital (welches nur so groß sein sollte, wie ihr es euch leisten könnt zu verlieren!), spielt es letztendlich keine Rolle, ob mit großen oder kleinen Einsätzen. Einzig der längere Spielspaß würde kleine Setzbeträge bei geringem Risiko rechtfertigen. Bei höheren Beträgen habt ihr aber die Chance auch signifikante Gewinne einzustreichen. Dann solltet ihr euch die Profite auszahlen lassen und den Tag im Casino beenden.

Tipp #4

Wichtig ist dabei auch eure persönliche Einstellung zum Spiel. Wie bereits kurz angesprochen, solltet ihr nur mit dem Geld spielen, welches ihr auch bereit seid zu verlieren. Setzt keinesfalls Geld, was ihr an anderer Stelle dringend benötigt. Außerdem solltet ihr euer Spielkapital mehr als Vergnügungsgebühr sehen, welches ihr für einen Abend am Roulette-Tisch mit der Möglichkeit auf große Echtgeld-Gewinne auszugeben bereit seid. Versucht auf keinen Fall Verluste eines Abends beim nächsten Mal mit noch höheren Einsätzen wieder auszugleichen.