Glücksspiel-Wochenrückblick: Ärger um Glücksspiel-Streamer, Wetteinsätze bei der WM & verbotene Finanzwetten

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  • Twitch-Star KubaFPS wird Casino-Streamer und erntet harsche Kritik.
  • Die Wetteinsätze bei der Fußball-WM 2026 sind enorm, doch die Gewinne der Buchmacher schwinden.
  • Goldman Sachs untersagt Mitarbeitenden Finanzwetten auf Plattformen wie Kalshi und Co.
Ein junger Mann streamt sich auf Twitch. Fußballfans jubeln nach dem Gewinn einer Wette. Ein Prognosemarkt ist mit einem roten X durchgestrichen.

Bei uns erfahrt ihr, was diese Woche rund um Glücksspiel wichtig war. © OnlineCasinosDeutschland.com/ChatGPT

Wieder Ärger um Glücksspiel-Streamer: Streit zwischen Kuba und Trymacs

Schon seit Anfang Juli gibt es Ärger in der Streaming-Szene. KubaFPS ist ein bekannter Twitch-Streamer. Auf der Plattform zeigt er sich vor allem beim Spielen von Valorant und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Größe im deutschen E-Sport entwickelt. Auf Twitch folgen ihm mittlerweile über 350.000 Menschen.

Ende Mai verschwand der Streamer jedoch plötzlich und war einen Monat lang abgetaucht. Anfang Juli folgte dann das Comeback und KubaFPS erklärte, was los war: Er sei nach Malta gezogen, um Casino-Streamer zu werden. Er habe ein finanzielles Angebot bekommen, das er nicht hätte ablehnen können. Neben Valorant werde er in Zukunft also auch Casino-Inhalte streamen.

Als wäre die Thematik nicht schon brisant genug, mischt sich jetzt der deutsche Content-Creator Trymacs (31) in die Diskussion ein. Er kritisiert die Glücksspiel-Streams scharf und hat damit eine Debatte über die Verantwortung von Influencern losgetreten. Denn immerhin ziehen die Streams von Kuba auch viele junge Menschen an.

Auch die Fans von Kuba haben die Verkündung nicht gut aufgenommen. Viele hielten den Umzug nach Malta und die Casino-Kooperation zunächst für einen Scherz. Inzwischen scheint klar, dass es sich um eine echte Ankündigung gehandelt hat, und es finden sich zahlreiche Kommentare von wütenden Fans. Bislang hat er mehr als 3.000 Follower auf Twitch verloren.

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Glücksspiel-Streaming bleibt in Deutschland ein umstrittenes Thema. Der Fall von KubaFPS zeigt, dass Casinos reichweitenstarke Influencer gezielt mit hohen Summen locken, um sie als Werbegesicht zu gewinnen. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass sowohl die Gesetzgebung als auch die Plattformbetreiber scharfe Regeln einführen, um diese Form der Glücksspielwerbung zu regulieren.

Hohe Wetteinsätze bei der WM – Gewinne von Buchmachern brechen ein

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 dominiert seit ihrem Beginn die mediale Berichterstattung und wahrscheinlich auch euer Abendprogramm. Nicht nur das Turnier boomt, sondern auch die Wetteinsätze rund um die WM. Der Finanzdienstleister Macquarie hat die Wetteinsätze untersucht und hat dabei festgestellt, dass höchstwahrscheinlich ein neuer Rekord aufgestellt wird.

Bis zum Ende des Turniers sollen die weltweiten Einsätze mehr als 50 Milliarden USD betragen (ca. 43,9 Milliarden EUR). Pro Spiel wurden also knapp eine halbe Milliarde USD gewettet. Zum Vergleich: Bei der WM 2022 sind insgesamt 35 Milliarden USD gewettet worden.

Ein junger Mann schaut ein Fußballspiel und platziert Wetten darauf.

Die Fußball-WM hat weltweit einen Sportwetten-Boom ausgelöst. © OnlineCasinosDeutschland.com/ChatGPT

Doch trotz der rekordverdächtigen Wetteinsätze scheinen die Gewinne der Buchmacher einzubrechen. Der Grund dafür sind überraschende Ergebnisse im Turnierverlauf. Ein Beispiel dafür ist das 0:0 von Europameister Spanien gegen Kap Verde im ersten Gruppenspiel. Die Buchmacher gingen von einem klaren Sieg für Spanien aus. Ähnlich war es bei der 1:2-Niederlage von Deutschland gegen Ecuador.

Die hohen Wettquoten auf die vermeintlichen Underdogs haben für hohe Auszahlungen gesorgt. Diese mindern den Gewinn der Buchmacher.

Spanien vs. Argentinien: WM-Finale am Sonntag

Apropos WM-Wetten. Das größte Fußballturnier der Welt neigt sich dem Ende zu. Am Sonntag (19. Juli) findet ab 21 Uhr deutscher Zeit das WM-Finale 2026 statt. Mit Spanien und Argentinien stehen zwei Mannschaften im Endspiel, die viele Fans und Experten vorher schon als Favoriten genannt hatten. Zumindest bei den Finalteams gab es somit keine Überraschung.

Wenn auch ihr Wetten auf die Fußball-WM abschließen möchtet, könnt ihr euch bei bwin registrieren. Dort wird eure erste Einzahlung bis zu 100 EUR verdoppelt (nur für Neukunden). Hier findet ihr die aktuellen Wettquoten fürs Finale:

Finale der WM

  • Sieg Spanien: 2,30
  • Unentschieden: 3,00
  • Sieg Argentinien: 3,40

Sieger der WM

  • Spanien: 1,61
  • Argentinien: 2,20

Am Samstag findet außerdem noch das Spiel um Platz 3 statt, das zwischen Frankreich und England ausgetragen wird. Besonders brisant: In den Medien wird diskutiert, ob Thomas Tuchel England auch in Zukunft trainieren wird. Aktuell kursieren Gerüchte über eine mögliche Entlassung. Das Spiel um Platz 3 startet am Samstag (18. Juli) um 23 Uhr.

Drastischer Schritt: Goldman Sachs verbietet Finanzwetten

Goldman Sachs ist eines der bekanntesten Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen der Welt. Das Unternehmen geht jetzt jedoch einen drastischen Schritt: Den Mitarbeitern von Goldman Sachs sind Finanzwetten ab sofort untersagt.

Dabei soll es sich konkret um das Wetten auf Prognosemärkten wie Polymarket oder Kalshi handeln. Auf diesen Plattformen können Nutzer unter anderem auch auf politische Wahlen, Unternehmensgewinne oder viele weitere Ereignisse wetten.

Für Goldman Sachs entsteht dadurch ein hohes Risiko für Insiderhandel. Denn die Mitarbeitenden der Bank haben oftmals Zugang zu nicht öffentlichen Informationen. Wer wiederholt gegen diese neue Richtlinie verstößt, kann gekündigt werden.

Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass Sportwetten den Mitarbeitenden ausdrücklich nicht verboten werden. Sie haben weiterhin die Möglichkeit, ihre Prognose für Sportevents abzugeben. Das muss dann aber über Buchmacher erfolgen und nicht über Prognosemärkte.

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