Die Glücksnummer der WM: Mit diesen Trikotnummern läuft es rund – und diese werden vom Pech verfolgt

Diese Trikotnummern haben das meiste Glück
Das meiste Glück bringt die Trikotnummer 9: Mit 3,61 Glücks-Aktionen je 1.000 Spielminuten führt die Nummer das Ranking an. Ihre Spitzenstellung verdankt die 9 vor allem den meisten Toren aller Nummern: Spieler wie Rudi Völler, Ronaldo oder Harry Kane haben pro 1.000 Spielminuten durchschnittlich 3,37 Treffer erzielt. Dahinter folgen die klassischen Angreifer- und Spielmacher-Nummern 10 und 11 mit 3,11 bzw. 2,72 Glücks-Aktionen. Die Nummer 10 punktet vor allem beim höchsten Einsatz, dem in der regulären Spielzeit verwandelten Elfmeter, mit 41 Strafstößen – mehr als jede andere Nummer. Die Top Fünf komplettieren die Trikotnummern 19 und 7 mit 2,12 bzw. 1,96 glücklichen Aktionen. Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller Nummern liegt bei lediglich 1,38 Glücks-Aktionen je 1.000 Spielminuten – die Glücksquote der 9 ist also fast dreimal so hoch.
Pech im Spiel für Malick Thiaw?
Wo Glück im Spiel ist, lauert jedoch auch das Risiko: Ob durch Verwarnung per Karte, Eigentore oder verschossenen Elfmetern – neben den Glückspilzen gibt es auch Pechvögel. Und die tragen besonders häufig die Nummer 24. Mit durchschnittlich 2,8 unglücklichen Aktionen pro 1.000 Spielminuten hat die Trikotnummer das meiste Pech. Im deutschen Team trägt Innenverteidiger Malick Thiaw aktuell die 24, der damit beweisen kann, dass die 24 widererwartend doch keine Nullnummer wird. Die Nummer 25 brachte nicht nur Lennart Karl Verletzungspech. Auch sonst wird die Trikotnummer mit durchschnittlich 2,21 Negativ-Aktionen pro 1.000 Minuten vom Pech verfolgt.
Ähnlich häufig fallen die Nummern 13 und 15 mit 2,18 bzw. 2,12 negativen Aktionen auf, dahinter landen die Trikotnummern 16 und 2 mit je 2,09 Pech-Aktionen. Mit Blick auf die Trikotnummern und den deutschen Kader laufen also Angelo Stiller (16) und Antonio Rüdiger (2) Gefahr, per Karte verwarnt zu werden, ein Eigentor zu schießen oder einen Elfmeter zu verschießen. Anders als beim Glücks-Ranking müssen Abwehrspieler bei ihren Aktionen eher Fouls und Karten in Kauf nehmen. Im Gesamtschnitt verfolgt die Spieler pro 1.000 Spielminuten alle 1,78-mal das Pech in Form von gelb, gelb-roten und roten Karten, Eigentoren sowie verschossenen Elfmetern.
Das ist die Glückself der DFB-Mannschaft
Überträgt man die Glückszahlen auf die aktuellen Rückennummern der deutschen Nationalmannschaft, ergibt sich folgende Startelf. Dabei wurde eine 3-4-3-Aufstellung berücksichtigt und pro Position die Trikotnummern mit den jeweils höchsten Glücksquoten ermittelt. Offensiv spielen sich Jamie Lewelings 9 (3,61 Glücks-Aktionen pro 1.000 Spielminuten), Nick Woltemades Nummer 11 (2,72) und Leroy Sané mit Nummer 19 (2,12) in die Glückself. Die Statistik spricht für Leweling als Joker, der den Glückstreffer für Deutschland erzielen könnte. Zur Startformation der Abwehr gehören Nathaniel Brown mit der Nummer 18 (1,87 Glücks-Aktionen pro 1.000 Spielminuten), Nico Schlotterbecks 15 (1,4) und David Raums 22 (0,85). Im Mittelfeld ist die 10 von Jamal Musiala mit 3,11 Glücks-Aktionen je 1.000 Spielminuten die mit Abstand glücklichste Nummer, gefolgt von Nadiem Amiri mit der Nummer 20 (1,62), Pascal Groß mit der Nummer 13 (1,55) und Leon Goretzkas 8 (1,31).

Im Hinblick auf die Torhüter ist die Nummer 1 von Manuel Neuer mit einer Glücksquote von 0,01 abgeschlagen auf dem letzten Rang. Auch Baumann (12) schafft es mit durchschnittlich 1,27 Glücksmomenten pro 1.000 Spielminuten nicht an die Spitze der glücklichsten Torhüter, sondern Nübel mit der Nummer 21 und einer Glücksquote von 1,56.
Diese Spieler sollten im Elfmeterschießen antreten
Die Statistik lügt bekanntermaßen nie und zeigt, welche Trikotnummern bisher bei den Weltmeisterschaften Nerven bewiesen und einen Elfmeter verwandelt haben. Die dort verwandelten Strafstöße gehen historisch auf das Konto der Trikotnummer 10 (25 Treffer), gefolgt von der 11 (20) und der 9 (19). Im aktuellen DFB-Kader träfe das auf Jamal Musiala (10), Nick Woltemade (11) und Jamie Leweling (9) zu – Nummern, die schon bei vergangenen Weltmeisterschaften vom Punkt All-in gegangen sind und Nerven bewiesen haben.
Das ist die Glückself der Nati
Überträgt man die Glückszahlen auf die aktuellen Rückennummern der Nati, ergibt sich folgende Startelf. Dabei wurde eine 3-4-3-Aufstellung berücksichtigt und pro Position die Trikotnummern mit den jeweils höchsten Glücksquoten ermittelt. Offensiv spielen sich Dan Ndoye mit Nummer 11 (2,72 Glücks-Aktionen pro 1.000 Spielminuten), Noah Okafor mit Nummer 19 (2,12) und Breel Embolo mit Nummer 7 (1,96) in die Glückself. Zur Startformation der Abwehr gehören Eray Cömert mit der Nummer 18 (1,87 Glücks-Aktionen pro 1.000 Spielminuten), Ricardo Rodríguez mit der 13 (1,55) und Luca Jaquez mit der 25 (0,89). Im Mittelfeld ist die 9 von Johan Manzambi mit 3,61 Glücks-Aktionen je 1.000 Spielminuten die glücklichste Nummer, gefolgt von Granit Xhaka mit der Nummer 10 (3,11), Michel Aebischer mit der Nummer 20 (1,62) und Djibril Sows 15 (1,4).

Im Hinblick auf die Torhüter ist die Nummer 1 von Gregor Kobel mit einer Glücksquote von 0,01 abgeschlagen auf dem letzten Rang. Auch Yvon Mvogo (12) schafft es mit durchschnittlich 1,27 Glücksmomenten pro 1.000 Spielminuten nicht an die Spitze der glücklichsten Torhüter, sondern Marvin Keller mit der Nummer 21 und einer Glücksquote von 1,56.
Das ist die Glückself der österreichischen Mannschaft
Überträgt man die Glückszahlen auf die aktuellen Rückennummern der österreichischen Nationalmannschaft, ergibt sich folgende Startelf. Dabei wurde eine 3-4-3-Aufstellung berücksichtigt und pro Position die Trikotnummern mit den jeweils höchsten Glücksquoten ermittelt. Offensiv spielen sich Michael Gregoritsch mit der 11 (2,72 Glücks-Aktionen pro 1.000 Spielminuten), Marko Arnautovićs Nummer 7 (1,96) und Patrick Wimmer mit Nummer 21 (1,56) in die Glückself. Zur Startformation der Abwehr gehören Philipp Lienhart mit der Nummer 15 (1,4 Glücks-Aktionen pro 1.000 Spielminuten), David Alabas 8 (1,31) und Phillipp Mwene mit der 16 (1,2). Im Mittelfeld ist die 9 von Marcel Sabitzer mit 3,61 Glücks-Aktionen je 1.000 Spielminuten die glücklichste Nummer, gefolgt von Florian Grillitsch mit der Nummer 10 (3,11), Dejan Ljubičić mit der Nummer 19 (2,12) und Alessandro Schöpfs 26 (1,94).

Im Hinblick auf die Torhüter ist die Nummer 1 von Alexander Schlager mit einer Glücksquote von 0,01 abgeschlagen auf dem letzten Rang. Auch Florian Wiegele (12) schafft es mit durchschnittlich 1,27 Glücksmomenten pro 1.000 Spielminuten nicht an die Spitze der glücklichsten Torhüter, sondern Patrick Pentz mit der Nummer 13 und einer Glücksquote von 1,55.
Informationen zur Untersuchungsgrundlage
Die Informationsplattform www.onlinecasinosdeutschland.com hat auf Basis frei verfügbarer Daten via Github sämtliche Spielaktionen der letzten 14 Fußball-Weltmeisterschaften der Männer ausgewertet und jeder Aktion die Trikotnummer des beteiligten Spielers zugeordnet (Stand: 12. Juni 2026). Berücksichtigt wurden insgesamt 756 Turnierspiele mit insgesamt 4.907 erfassten Einzelaktionen. Diese wurden ins Verhältnis zu 1.000 Spielminuten gesetzt.
Als „Glück“ gewertet wurden Tore, verwandelte Elfmeter in der regulären Spielzeit sowie im Elfmeterschießen. Als „Pech“ zählten gelbe, gelb-rote und rote Karten, Eigentore sowie verschossene Elfmeter. Berücksichtigt wurden dabei die Angaben zu Trikotnummer, Turnier, Turnierphase (von der Vorrunde bis zum Finale), Position, Land, Verein, Geburtsdatum und Art der Aktion.
Elfmeter aus dem Elfmeterschießen werden gesondert ausgewiesen und fließen nicht in die reguläre Torwertung ein, da sie nicht als Tore im Spielverlauf zählen. Zur Qualitätssicherung wurde die Gesamtzahl der erfassten Treffer mit den offiziellen FIFA-Werten abgeglichen.
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