Österreichs Bahnhöfe 2026 im Check: Das sind die besten und schlechtesten Stationen

Österreichs Bahnhöfe gehören für viele zum Dreh- und Angelpunkt beim alltäglichen Reisen - und wer hier einsteigt, hofft auf eine entspannte Fahrt ohne Verlustgeschäft. Ob der Zug pünktlich kommt oder nicht, ist oft so ungewiss wie der Spielausgang im Glücksspiel. Die Durchschnittsbewertung der Haltestationen in den größten österreichischen Städten liegt aktuell bei 4,16 von fünf möglichen Sternen. Das geht aus einer Analyse des Informationsportals www.onlinecasinosdeutschland.com hervor, bei der insgesamt 29.550 Google-Rezensionen von insgesamt 171 Bahnhöfen in den 50 größten österreichischen Städten erhoben und miteinander verglichen wurden. Während sich einige Stationen als absolute Hauptgewinne entpuppen, erweisen sich andere Standorte eher als Niete. Luft nach oben gibt es vor allem in Oberösterreich, während Pendler im Süden oft eine echte Glückssträhne bei der Bahnhofswahl haben.

Bahnhof in Österreich mit modernem ÖBB-Zug, Uhr, Alpenpanorama und einer Österreichkarte mit Standortmarkierungen sowie Bewertungsbalken im Vordergrund.

Hier stimmen die Quoten: Das sind die Städte mit den bestbewerteten Bahnhöfen

Wer in Wolfsberg auf seinen Zug warten muss, hat das große Los gezogen. Laut Nutzern profitiert man hier von hilfsbereitem Personal und sauberen Gebäuden. Das bringt der Stadt eine Durchschnittsbewertung von 4,53 Sternen – die Spitzenposition im Ranking. Auch die Stationen im niederösterreichischen Tulln setzen alles auf Sieg: Mit 4,4 Sternen schneiden sie hervorragend ab. Die Fahrgäste loben den modernen Look und die Einkehrmöglichkeiten. Das ist die perfekte Voraussetzung, um die Wartezeit mit einem glücklichen Händchen bei einem Kaffee zu überbrücken.

Die gleiche positive Bilanz erreicht Lustenau: Die Haltestelle sichert sich ebenfalls 4,4 Sterne. Als wichtige Verbindung in die Schweiz ist dieser Bahnhof für Grenzgänger ein echter Gewinn. Saalfelden und Graz landen mit 4,39 bzw. 4,36 Sternen ebenfalls in den Top-Platzierungen, wo die Zufriedenheit der Fahrgäste fast schon garantiert ist.

Steyrer Bahnhöfe: Wenn die Reise zum riskanten Spiel wird

Einen ganz anderen Eindruck hinterlassen die Bahnhöfe im oberösterreichischen Steyr. Hier scheinen die Fahrgäste eher eine Pechsträhne zu haben: Mit nur 2,91 Sternen ist das Ergebnis ernüchternd. Auch in Hard ist die Stimmung mit durchschnittlich 3,1 Sternen gedrückt. Hier fühlt sich der Aufenthalt für viele Reisende wie eine Niederlage an.

Trotz millionenschwerer Renovierung bleibt die Haltestelle in Ternitz ein Sorgenkind. Mit 3,4 Sternen gehört sie zu den Standorten, bei denen man beim Thema Komfort eher leer ausgeht. Vor allem das Fehlen von Toiletten wird als massives Manko gewertet. Ähnlich sieht es in Telfs und Ansfelden aus: Unfreundliche Passanten und schlechte Standorte sorgen dafür, dass die Bewertung hier im roten Bereich bleibt.

Diese Bahnhöfe knacken den Beliebtheits-Rekord. Im Einzel-Ranking, bei dem nur Bahnhöfe mit mindestens 100 Bewertungen ins Rennen gingen, ist der Wiener Bahnhof Gersthof der klare Champion. Mit 4,5 Sternen ist er die unangefochtene Nummer eins. Sauberkeit und die perfekte Anbindung sind hier der Schlüssel zum Erfolg.

Dicht auf den Fersen (jeweils 4,4 Sterne) sind Tulln an der Donau, Wien-Hernals und der Grazer Hauptbahnhof. In Graz setzen die Betreiber auf ein Full-House-Angebot: Shopping, kompetentes Personal und windgeschützte Gleise lassen keine Wünsche offen. Weitere sieben Bahnhöfe, darunter Salzburg und Innsbruck, reihen sich mit 4,3 Sternen dicht hinter den Gewinnern ein.

Diese Bahnhöfe verlieren im Ranking

Deutlich unzufriedener sind die Fahrgäste hingegen mit dem Bahnhof Ternitz, der mit 3,4 von fünf möglichen Sternen am schlechtesten im Einzel-Ranking abschneidet. Dicht dahinter folgt die Wiener Station Matzleinsdorfer Platz mit 3,5 Sternen. Grund für die schlechten Bewertungen der Haltestelle sind vor allem verspätete, überfüllte Züge und defekte Rolltreppen. Ein weiterer Kritikpunkt: der Ausbau der U-Bahnlinie U2, der mit vier Jahren Verspätung voraussichtlich erst 2030 abgeschlossen sein wird und sich damit als Geduldsspiel für Pendler herausgestellt hat.

Mit dem Wiener Franz-Josefs-Bahnhof (3,6 Sterne) sowie Dornbirn und Liesing (je 3,8 Sterne) schließen die unbeliebtesten Stationen das Ranking ab. Besonders Dornbirn wird in den Rezensionen hart kritisiert. Hier scheint das Risiko, unzufrieden abzureisen, für viele Fahrgäste einfach zu hoch zu sein.

Über die Untersuchung

Die Informationsplattform www.onlinecasinosdeutschland.com hat über die Website der Österreichischen Bundesbahnen sämtliche Nah- und Fernverkehrsbahnhöfe der ÖBB in den 50 größten österreichischen Städten gemessen an der Einwohnerzahl ermittelt und die Google-Bewertungen dieser Bahnhöfe analysiert (Stand: 11. Mai 2026). Insgesamt wurden 29.550 Google-Bewertungen von 171 Bahnhöfen berücksichtigt..

Die Durchschnittsbewertungen der einzelnen Städte wurden entsprechend der Anzahl abgegebener Bewertungen pro Bahnhof gewichtet. Teil der Einzel-Rankings der bestbewerteten Bahnhöfe Österreichs sind ausschließlich Bahnhöfe mit mindestens 100 Bewertungen. Wenn mehrere Google-Einträge zu einem Bahnhof gefunden wurden, wurde der Eintrag mit mehr Bewertungen bei der Analyse berücksichtigt. Bewertungen zu Bahnhöfen, die beispielsweise neben einem S-Bahnhof auch einen U-Bahnhof im Gebäude haben, konnten in der Regel nicht voneinander getrennt werden. Für Wals-Siezenheim ist kein Bahnhof gelistet, weshalb diese Stadt nicht berücksichtigt wurde und das Ranking daher durch Hard erweitert wurde.

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