Der Las Vegas Jeton Dieb – Lebenslange Haft gefordert

Nun ist es wieder so weit, der Las Vegas Jeton Dieb muss erneut ins Gefängnis wandern und das nicht nur für kurze Zeit. Hierbei handelt es sich um einen 66-jährigen US-Amerikaner, welcher Jetons im Wert von 20.000 US-Dollar aus verschiedenen Casinos in Las Vegas gestohlen hat. Die Staatsanwaltschaft von Las Vegas fordert lebenslange Haft für den Jeton-Dieb, doch wie entscheidet das Gericht, da es sich um keine schwere Straftat zu handeln scheint?

Dieb steht vor einem Auto.

Es bleibt spannend abzuwarten, in welcher Höhe die Entschädigung an die Geschädigten ausfällt und wie lange er letzten Endes einsitzen muss. ©
Bastian Pudill/Unsplash

Lange Haftstrafe für Jeton-Dieb

Der 66-jährige Jeton-Dieb hört auf den Namen William Ferguson. Dieser wurde bereits im vergangenen April in mehreren Fällen von schwerem Diebstahl schuldig gesprochen. Er soll zwischen Januar und Juni 2019 Jetons aus verschiedenen Casinos in Las Vegas entwendet haben. Hierzu zählen das New York- New York, das Palms, das Binions, das Golden Nugget und das Wynn Las Vegas. Der Gesamtwert betrug ganze 20.000 USD, weshalb der 66-jährige nun mindestens 8 Jahre einsitzen muss. stellt sich allerdings die Frage, wieso das Strafmaß derart streng ausfällt.

Die Verurteilung eines Hangtäters

Für viele gilt das Strafmaß als völlig überzogen, denn letzten Endes wurde William Ferguson zu bis zu 20 Jahren Haft verurteilt. Der frühste mögliche Entlassungstermin ist folglich im Jahr 2029, womit er mindestens 8 Jahre verbüßen muss. Der Diebstahl von Jetons gilt aus rechtlicher sich als weniger schweres Vergehen, doch bei William Ferguson handelt es sich um einen unbelehrbaren Wiederholungstäter. Bei seiner Verurteilung zeigte der 66-jährige keine Reue, stritt vielmehr die Schuld ab und faselte Wirre Dinge. Schuld ist er sich keiner bewusst, vielmehr behauptet er Opfer einer Verschwörung zu sein.

Wiederholungstäter auf höchstem Maß

Der Mann gilt als unbelehrbar, da er in den vergangenen 26 Jahren keine 12 Monate am Stück außerhalb einer Strafanstalt verbrachte. Immer wieder wurde er straffällig und bestahl folge dessen diverse Casinos um ihre Jetons. Für Bezirksanwältin Brianna Lamanna handelt es sich hierbei um ein großes Verbrechen, denn letzten Endes stiehlt William Ferguson Jetons aus Casinos in Las Vegas, womit die Touristen zu Opfern werden. Für eine Stadt wie Las Vegas sei dies unverzeihlich, da die bekannte Glücksspiel-Stadt vom Tourismus lebt.

Bereits seit den 90er Jahren ist William Ferguson als Jeton-Dieb tätig. Er wurde bereits in neun Fällen der gleichen Art verurteilt. Der bekannteste hierbei ist aus dem Jahr 2012, bei dem selbst das Las Vegas Review Journal über ihn berichtet hatte. Damals wurde er beschuldigt, Jetons im Wert von 180.000 USD aus 14 verschiedenen Casinos entwendet zu haben.

Strafmilderung erwünscht und abgelehnt

Die Verteidigung des 66-jährigen Wiederholungstäters hatte eine Strafmilderung gefordert, da Ferguson die Jetons zu keinem Zeitpunkt in einem Casino eingelöst hatte. Folge dessen sei der entstandene Schaden überschaubar, weshalb der Angeklagte keine Bedrohung für die Wirtschaft von Nevada ist.

Nichtsdestotrotz hat die Staatsanwaltschaft die Forderung auf Milderung der Strafe abgelehnt. Ferguson werde wohl nie von seiner Gewohnheit ablassen können, Jetons aus Casinos zu stehlen. Folge dessen sehen sie eine lange Haftstrafe von mindestens 8 Jahren als angemessen. Wie hoch die Summe ausfällt, die er den Geschädigten zahlen soll, wird in den kommenden Wochen festgelegt. Auch hier wird der 66-jährige Hangtäter mit Sicherheit nicht einverstanden sein.

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